Speyer CDU zur Förster-Abschied: „Kein Glanzstück der Kommunalpolitik“

Speyerer Stadtwald: Bewirtschaftungsweise in der Diskussion.
Speyerer Stadtwald: Bewirtschaftungsweise in der Diskussion.

Die CDU-Fraktion bedauert in einer Stellungnahme, dass sich der für den Speyerer Stadtwald zuständige Revierförster Simon Henrich nach zwei Jahren neuen Aufgaben zuwendet. Er hatte den Schritt auch mit fehlendem Vertrauen aus der Politik begründet. In der CDU habe es an Vertrauen nicht gemangelt, schreibt die Fraktion und lobt Henrich: „Von Beginn an hat er sich mit großem Engagement eingebracht – kommunikativ, fachlich fundiert und immer in der Lage, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären.“

Im Umweltausschuss wie auch in den sozialen Netzwerken sei jedoch immer wieder Misstrauen gegen ihn und gegen seinen Arbeitgeber Landesforsten gesät worden, so die CDU mit indirekter Kritik an anderen politischen Akteuren: „Manche handelten so, als sei ausschließlich ihr eigener Weg die einzig gültige Wahrheit.“ Dass ein solcher ständiger Gegenwind, begleitet von Anschuldigungen und angedrohten Strafanzeigen, einen jungen Förster zermürben könne, sei nachvollziehbar. „Dieses Verhalten war kein Glanzstück der Kommunalpolitik“, so die CDU, die den Weggang als „herben Verlust“ bezeichnet.

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