Kommentar Busverkehr über den Bedarf geplant

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Die Politik hat Fehler gemacht beim neuen Liniensystem für die Stadtbusse. Hoffentlich kommen diese Speyer nicht teuer zu stehen.

Die Stadtverwaltung legt ein Jahr nach Betriebsstart Vorschläge für eine Verringerung der Busanzahl auf fast allen Linien vor. Das zeigt, dass über den Bedarf hinaus geplant worden war. Der ist in einer 50.000-Einwohner-Stadt begrenzt – auch wenn es dort viele Arbeitsplätze und Tagestouristen gibt.

Die Verantwortlichen haben es gut gemeint, sind aber letztlich für den Steuerzahler teure und inhaltlich fragliche Verpflichtungen eingegangen. Jetzt wollen sie – vom überfälligen Nachbessern sonntags in Speyer-West abgesehen – einige Schritte zurückgehen. Damit dies gelingt, braucht es politische Mehrheiten sowie ein Entgegenkommen der Vertragspartner, denen eigentlich anderes zugesagt war. Ob das zu 100 Prozent zu erhalten ist, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ist der Umfang der Änderungspläne nach einem Jahr außergewöhnlich hoch, was kein gutes Licht auf die Planung wirft.

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