Speyer Busse: Stadtrat gibt grünes Licht für Verhandlungen

Busse: Was ändert sich nach den Verhandlungen?
Busse: Was ändert sich nach den Verhandlungen?

Die Stadtverwaltung verhandelt mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und der Firma DB Regio Bus über Fahrplananpassungen im Busverkehr. Dafür hat sie im Stadtrat ein eindeutiges Mandat bekommen. Dagegen stimmte lediglich Claus Ableiter (FW), dem die vorgeschlagenen Änderungen nicht weit genug gingen. Insgesamt sollen laut städtischem Vorschlag rund 175.000 Buskilometer pro Jahr wegfallen und Kosten „im mittleren sechsstelligen Bereich“ gespart werden. Unklarheiten gab es etwa bei der Linie 566 durch Speyer-West, für die die Stadt zwei Varianten vorgelegt hat. „Vorzugsvariante“ sei weiterhin die Linienführung über den Rainer-Maria-Rilke-Weg, „insbesondere zur Andienung der Quartiersmensa West“. eine alternative Route führe über die Ludwig-Uhland-Straße. Anwohner hatten sich darüber beschwert, dass der Bus im Rilke-Weg oft auf den Gehweg ausweichen musste. Immer wieder wurde seit dem Start des neuen Systems vor rund einem Jahr über fast leere Busse geklagt. Der Vertrag darüber sieht einen jährlichen städtischen Zuschuss von fünf Millionen Euro vor und läuft eigentlich zehn Jahre. Das Ergebnis vorgezogener Verhandlungen ist offen. Sobald es vorliegt, soll der Stadtrat noch einmal darüber beraten.

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