Speyer Belegschaft bangt: Neue Hiobsbotschaften zur Zukunft von Kaufhof

Kaufhof-Filiale in der Maximilianstraße in Speyer.
Kaufhof-Filiale in der Maximilianstraße in Speyer.

Neue Hiobsbotschaften lassen die Beschäftigten weiter im Ungewissen um die Zukunft des Essener Warenhaus-Konzerns Galeria Karstadt Kaufhof (GKK). Mehrere Medien zitieren aus einem internen Schreiben des Gesamtbetriebsrates an die Mitarbeiter von Anfang Dezember, wonach statt der bereits angekündigten um die 40 Filialen sogar bis zu 90 der noch bestehenden 131 Niederlassungen geschlossen werden könnten. In den verbleibenden Warenhäusern könnten zudem bis zu einem Drittel der Stellen wegfallen, im Servicecenter sogar die Hälfte. Zum Inhalt des Schreibens äußert sich GKK weiterhin nicht. Dem Vernehmen nach verhandelt der Konzern mit den Eigentürmern der Warenhaus-Immobilien über Mieten und Sanierungsmaßnahmen. Ob der Standort Speyer von einer Schließung betroffen ist, ist weiterhin unklar. Die beiden CDU-Politiker Johannes Steiniger und Michael Wagner erhoffen sich aus einem für Ende Dezember vereinbarten Gespräch mit der Konzernspitze nähere Informationen. Unterdessen hat der Detmolder Büroartikel-Versender buero.de gegenüber der RHEINPFALZ bekräftigt, weiterhin 47 Warenhäuser, darunter das am Altpörtel, übernehmen und unter der Marke „Schön hier“ weiterbetreiben zu wollen.

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