Basketball RHEINPFALZ Plus Artikel Bei TuRa Otterstadt spielen jetzt die Ottertown Baskets

Coole Truppe: Die Ottertown Baskets treffen sich in der Schulturnhalle.
Coole Truppe: Die Ottertown Baskets treffen sich in der Schulturnhalle.

Sich selbst bewegen und was machen, schon gibt es die Ottertown Baskets. Die Altersspanne ist groß, die Halle nicht. Jetzt wollen sie sich aber im Wettkampf messen.

Die immer größer werdende Breitensportsparte bei TuRa Otterstadt wächst um eine weitere Abteilung: die Ottertown Baskets spielen seit einigen Monaten auf Initiative des aktiven Korbjägers Benjamin Kaufhold (36): „Das ist durch Zufall entstanden“, sagte er im Gespräch mit unserer Zeitung. Eltern aus dem Kinderturnen bei Beatrice Schmitt bilden den Kern der Truppe.

„Wir wollten selbst etwas machen. Viele wollten sich überhaupt irgendwie bewegen. Es ist ein Teamsport, und Joggen ist vielleicht zu langweilig. Wir sind eine coole Truppe, und es macht Spaß. Es sind schon neue Freundschaften entstanden“, informierte Kaufhold: „Zwei, drei, vier haben Basketball-Affinität. Ein Papa spielt auch noch selbst“: Mate Bosnjak gemeinsam mit ihm bei Oberligist SG Mannheim. Die Initiatoren (einer organisiert, einem anderen obliegt die Schlüsselgewalt) setzten die Idee um, betrieben Werbung im Amtsblatt und treffen sich seit März in der Schule: „Ursprünglich waren verschiedene Ballsportarten geplant“, so Kaufhold: „Aber alle wollten immer nur Basketball spielen.“

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Künstliche Intelligenz

Der Organisator: „Jetzt ist es schon sehr verfestigt. Die Motivation ist hoch, und sie haben Spaß daran. Acht Leute sind zuverlässig da.“ Mittlerweile gibt’s ein Logo. Bosnjak bediente sich Künstlicher Intelligenz. Heraus kam ein Basketball spielender Otter. Der Namenszusatz Town passt zum US-amerikanischen Sport. Als Nächstes kommen Trikots dran.

Die Jüngsten zählen 30 Jahre. Heinz Sattel ist der Senior. Sie kommen aus dem Dorf, aber auch aus Waldsee und Speyer zu den donnerstäglichen Einheiten. Etwas Aufwärmen und dann spielen, spielen, spielen, mal ein kleiner Contest, aber keine Taktik oder Schusstraining: „Die Schulturnhalle ist nicht gerade die größte“, berichtete Kaufhold, dessen Laufbahn über den TSV Towers Speyer-Schifferstadt und das Basketballinternat in der Domstadt über Karlsruhe an den Neckar führte.

Kontakt zur TG Waldsee

„Mit acht Spielern sind wir da schon gut bedient.“ Fünf gegen fünf werde schon schwieriger. Über 20 Akteure zählen die Ottertowner. „Die paar Meter in die Halle rüberwackeln, es ist möglich, auch mal später zu kommen, wenn die Kinder erst noch ins Bett gebracht werden müssen“, all das schätzt Kaufhold, geboren in Karlsruhe und aufgewachsen in Wörth, an dieser Auslegung seines Sports. Regelmäßiger Spielbetrieb mit weiten Auswärtsfahrten am Wochenende sei in der Altersklasse 40 plus weniger angesagt.

Er stellt dieser Tage schon einen Basketball-Boom fest: „Als ich mit neun angefangen habe, war das eine absolute Randsportart. Jetzt haben wir viele NBA-Spieler, und es ist toll, dass sie Titel gewinnen.“ Die Baskets denken bereits an die Teilnahme an Turnieren oder Freundschaftsspielen für Hobbymannschaften an. Kontakte zur TG Waldsee, die eine ähnliche Gruppe unterhält, und zum TSV bestehen. Auch ein vereinsinterner Wettbewerb sei möglich.

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