Saarbrücken Polizei berichtet von „massiven Provokationen“
Ordnungskräfte aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen, Bayern und von der Bundespolizei waren am 6. November in der saarländischen Hauptstadt im Einsatz. Wie Polizeisprecher Falk Hasenberg am Samstagabend resümierte, konnte es den Einsatzkräften nur dank der starken Unterstützung aus anderen Bundesländern gelingen, „größere Ausschreitungen und Störungen zu unterbinden“. Indem die Polizei von Anfang bis Ende Präsenz gezeigt habe, sei „eine Vielzahl von Aktionen der Problemfans verhindert“ worden.
Hasenberg schildert, dass Fangruppen auf ihren Wegen vom und zum Stadion „durch kräfteintensive Abdräng- und Absperrmaßnahmen“ voneinander ferngehalten wurden. Polizisten hätten mitunter Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt. Registriert worden seien mehrere Diebstahlsdelikte, Körperverletzungen und Beleidigungen im und um das Ludwigspark-Stadion. „Sechs Straftäter“ seien kurz festgenommen worden, um ihre Personalien aufzunehmen. Zudem habe die Polizei am Samstag mehr als 110 Platzverweise gegen Störer ausgesprochen.
100 Lauterer müssen Saarbrücker Block verlassen
Zu Spielbeginn hätten die Ordnungskräfte etwa 100 FCK-Fans, die Karten für einen Saarbrücker Block auf der Nordtribüne hatten, „dem Gästeblock C zugewiesen“. Denn auf der Tribüne habe es bereits „massive Provokationen von FCS-Fans“ gegeben.
Mit hohem Personalaufwand, auch mit Helfern vom Landesbetrieb für Straßenbau, der Autobahn GmbH und vom Saarbrücker Bauhof, sei es gelungen, auch den „reibungslosen Ablauf“ eines zeitgleich stattfinden internationalen Badminton-Turniers mit vielen Zuschauern in der Saarlandhalle direkt neben dem Ludwigspark-Stadion zu gewährleisten.


