Dudenhofen
Zurzeit kein Essen in der „Hundehütte“: Wann es wieder losgehen soll
Uwe Siegel hat seit zehn Jahren gemeinsam mit seiner Familie Besucher der Hundehütte mit deutscher Küche bewirtschaftet. Mitte Juli hörte er auf. Wilhelm Münch, Vorsitzender des Schäferhundevereins, spricht auf RHEINPFALZ-Anfrage von persönlichen Gründen des Pächters, die diesen zu diesem Schritt bewogen haben. Siegel habe den Betrieb zuletzt allein aufrechterhalten müssen und sich aufgrund der Belastung nach einem Angestellten-Verhältnis mit festen und familienfreundlicheren Arbeitszeiten gesehnt, sagt Münch. Siegel war auf Anfrage nicht zu erreichen. Der Chef des Schäferhundevereins lobt seinen ehemaligen Pächter: „Er hat wunderbar gekocht“. Münch versteht jedoch die Gründe, die den Mann zur Aufgabe bewogen haben.
Nachfolger schon verpflichtet
Der Schäferhundeverein hat die Gaststätte bereits zur Pacht ausgeschrieben und laut Münch auch schon einen Nachfolger. In Abstimmung mit diesem soll die Gaststätte nun renoviert werden. Auf den Verein kommen dadurch Kosten in Höhe von mehreren Tausend Euro zu, unter anderem geht es um die Erneuerung der Fliesen in der Küche.
Wilhelm Münch, der dem Verein bereits seit mehr als 25 Jahren vorsteht, und schon „viele Leute kommen und gehen“ gesehen hat, hofft auf ein langfristiges Engagement des neuen Pächters. Er werde wieder deutsche Küche anbieten. Wer ist es ist, wollte der Vereinsvorsitzende noch nicht sagen. Nur so viel: Wenn alles klappt, soll die Hundehütte mit ihren 75 Plätzen im Innenraum und dem Biergarten am 1. Oktober wieder eröffnen.