Rhein-Pfalz Kreis Zur Sache: Zebrastreifen im Zentrum von Mutterstadt

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Mit einer Unterschriftenaktion setzt sich die dreifache Mutter Birte Bretz dafür ein, dass die geplanten Querungshilfen an der Kreuzung bei der Umgestaltung des Ortskerns mit Zebrastreifen ausgestattet werden. Das soll die Sicherheit für Kinder und Senioren erhöhen. Eine Liste mit rund 200 Unterschriften hat sie vergangene Woche an Bürgermeister Hans-Dieter Schneider (SPD) übergeben. „Wir als Verwaltung sind grundsätzlich mit allem einverstanden, was mehr Sicherheit für unsere Bürger bedeutet“, erklärt Schneider. Da es sich um eine Landesstraße handele, könne die Verwaltung so etwas aber nicht allein entscheiden. Das Anliegen sei deshalb bereits an den Landesbetrieb Mobilität sowie an die Polizei weitergeleitet worden. Diese beiden Stellen verlangten jedoch Zählungen, da für das Einrichten von Zebrastreifen bestimmte gesetzliche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Das Fußgängeraufkommen könne jedoch logischerweise erst ermittelt werden, wenn alles fertig ist. Bretz ist zunächst zufrieden damit, dass ihr Anliegen berücksichtigt wird. Das Argument der Behörden, Zebrastreifen würden Statistiken zufolge falsche Sicherheit vorgaukeln und zu mehr Unfällen führen, überzeugt sie nicht. „An einem Zebrastreifen müssen Autofahrer halten, an Querungshilfen nicht – weshalb das an den vorhandenen auch keiner tut“, schildert sie ihre Erfahrungen. |mamü

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