Rhein-Pfalz Kreis Zur Sache: Mutterstadt überlegt noch

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Vom Aus der Limburgerhofer Veranstaltungsagentur Salten Theater-Promotion ist auch die Gemeinde Mutterstadt betroffen, wo Lilo Salten ab 1998 bis zu ihrem Tod im Februar 2016 bis zu 15 kulturelle Veranstaltungen pro Jahr im Palatinum organisiert hatte. In Mutterstadt gibt es aber noch keine Nachfolgeregelung. „Im Moment läuft das Palatinum sehr gut und quasi von alleine“, erklärt der Geschäftsführende Beamte der Gemeinde, Gunther Holzwarth. Kulturveranstalter kämen von sich auf das als Eigenbetrieb geführte Palatinum zu und buchten dieses in Eigenregie „Es ist sehr erfreulich, wie es läuft“, betont Holzwarth. So sei auch Comedian Chako Habekost schon zweimal auf eigene Faust im Palatinum aufgetreten. Die Mitarbeiter in der Gemeinde koordinierten diese Termine und sorgten dafür, dass rund um die Veranstaltungen mit der Logistik alles klappt. „So machen wir das ja auch, wenn Vereine oder Privatpersonen das Palatinum mieten möchten“, verdeutlicht Holzwarth. Aktuell habe die Gemeinde deshalb aber keinen Einfluss auf die Programmgestaltung. Dies könne die Gemeinde mit ihren Mitarbeitern auch gar nicht leisten. „Salten hatte ja den Auftrag, ein Programm für jeden zusammenzustellen. Jetzt steht das auf dem Programm, was kommt“, sagt Holzwarth. Wegen fehlender Kontakte in die Künstlerszene und aus finanziellen Gründen, da Einzelbuchungen teuer seien, könne die Gemeinde selbst kein Programm zusammenstellen. Welche Strategie man aber künftig mit dem Palatinum verfolgen wolle, werde in den nächsten Monaten Thema in den Ausschüssen sein. „Da wird dann auch zu klären sein, ob wir wieder eine Agentur ins Boot holen und ob es Interessenten gibt.“ |ax

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