Rhein-Pfalz Kreis Zur Sache: Der Bedarf in den Kitas

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Die jüngsten Änderungen in der Bedarfsplanung haben sich laut Verwaltungs-Sachbearbeiter Klaus Krieger bei der letzten Trägerrunde in Bobenheim-Roxheim ergeben. In der kommunalen Kita dort sind derzeit vier reguläre Gruppen und eine provisorische untergebracht. Auf Dauer seien zwei neue erforderlich, ebenso 40 statt bislang 35 Ganztagsplätzen. Hierfür werden 3,75 Planstellen und 63.000 Euro vom Landkreis benötigt. In Limburgerhof müssen drei zusätzliche Gruppen geschaffen werden, für deren Betreuung 5,25 zusätzliche Stellen vorgesehen sind – sowie 88.200 Euro extra. Eine weitere Gruppe soll in Birkenheide entstehen, wofür 1,75 Stellen und 29.400 Euro vom Landkreis angedacht sind. Wo und in welcher Form sei noch offen, da dies der Ortsgemeinde obliege und noch keine Einigung erzielt werden konnte. „Einig waren sich aber alle Beteiligten, dass auf lange Sicht zwei Gruppen gebraucht werden“, sagte Kreisjugendamtsleiter Thomas Baader. In der katholischen Einrichtung St. Medardus in Mutterstadt soll eine geöffnete Gruppe mit sechs Plätzen für Zweijährige in eine altersgemischte Kleinkindgruppe umgewandelt werden. Dadurch entfällt eine halbe Planstelle, und der Kreis spart 8400 Euro. In der protestantischen Kita Lautstark in Römerberg wird aus einer altersgemischten Kleinkindgruppe eine geöffnete Gruppe mit sechs Plätzen für Zweijährige, wodurch der Personalbedarf um eine halbe Stelle steigt, die Kosten um 8400 Euro. Außerdem soll dort die Anzahl der Ganztagsplätze von 45 auf 60 erhöht werden, wofür 0,25 Stellen und 4200 Euro mehr eingeplant sind. Weitere Ganztagsplätze werden in der protestantischen Kita in Heuchelheim, 25 statt 20, sowie in der kommunalen Einrichtung Naseweis in Dudenhofen, 53 statt 50, benötigt. Während der Personalbedarf in Heuchelheim dafür um eine Viertelstelle und der Kostenanteil des Kreises um 4200 Euro steigt, bleibt er in Dudenhofen gleich. (mamü)

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