Rhein-Pfalz-Kreis Zum neuen Jahr gibt’s eine Abfall-App
„Die App ist nichts anderes als die Homepage des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft“, sagt der zuständige Kreisbeigeordnete Volker Knörr (CDU) und macht aber gleichzeitig auf ein paar praktische Besonderheiten aufmerksam, die eine App so an sich hat. Wer seine Adresse angibt, kann sich per Push-Nachricht auf dem Handy daran erinnern lassen, wann Papier-, Bioabfall-, Restmülltonne und Co. zur Abholung bereitgestellt werden müssen. Laut Eigenbetrieb Abfallwirtschaft (Eba) informiert die App auch über kurzfristige Störungen bei der Abfuhr. „So erfolgt die Information über die mögliche Störung im günstigsten Fall bereits vor dem Abfuhrtermin und gezielt für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger einzelner Gemeinden“, heißt es vom Eba.
Ebenfalls als praktisch empfindet Kreisbeigeordneter Knörr, dass die App eine Übersicht anzeigt, wo Wertstoffsäcke ausgegeben werden. Zudem gibt es eine Karte mit dem Hinweis, wo sich der nächstgelegene Wertstoffhof befindet. Wer nicht weiß, welche Abfälle in welchen Mengen auf den Wertstoffhöfen im Kreis entsorgt werden dürfen, findet die Antworten in der Rubrik „Häufige Fragen“. Im Abfall-ABC sind sämtliche Gegenstände in einem Haushalt vom Aktenkoffer über DVD-Player bis hin zur Waschmaschine mit der Information versehen, wo sie entsorgt werden können.
App wird regelmäßig aktualisiert
Unter der Rubrik „Aktuelles“ informiert der Eba über Neuigkeiten. Zudem gibt es Informationen zum Windelvolumen, dem Verschenkmarkt und eine Rubrik „Online-Services und Formulare“, über die laut Knörr bald auch wieder online Termine für Sperrmüll und die Kühlgeräteabholung gebucht werden können. Des Weiteren sind die Kontaktdaten der Eba-Mitarbeiter aufgeführt. Mithilfe der Kontaktaufnahme-Funktion kann auch illegal entsorgter Abfall samt Foto und Angabe des Fundorts gemeldet werden.
Volker Knörr zufolge hat die App einmalig zwischen 5000 und 6000 Euro gekostet, das jährliche Update wird mit etwa 3000 Euro zu Buche schlagen. Die App soll nach Angaben des Kreisbeigeordneten regelmäßig aktualisiert werden, um benutzerfreundlich zu bleiben.