Dudenhofen Wohnpark: Ortsspitze weist Vorwürfe zurück

Bauprojekt Wohnpark am Hainbach.
Bauprojekt Wohnpark am Hainbach.

Fortsetzung im politischen Streit um den „Wohnpark am Hainbach“ in Dudenhofen: Die Ortsspitze weist Vorwürfe der Freien Wähler zurück.

Das Bauprojekt im Dudenhofener Zentrum sorgt für Diskussionen, weil die Gemeinde eigentlich wollte, dass ein Teil der Wohnungen sozialverträglich vermietet wird, der Investor dann aber alle 28 Wohnungen zum Verkauf anbot. Bürgermeister Hook hatte in der jüngsten Ratssitzung auf existierende städtebauliche Verträge und eine freie Vereinbarung mit dem Investor verwiesen. Die FWG hatte in einer Stellungnahme moniert, dass die schriftlichen Vereinbarungen bis heute nicht vorgelegt wurden und sprach von „leeren Versprechungen“ des Ortschefs.

„Die Unterstellung und die Kritik an Bürgermeister Hook und an der ,Ortsspitze’ von Seiten der FWG, im Zusammenhang mit dem Investor und dem Projekt ,Wohnpark am Hainbach’, es sei keine vertragliche Vereinbarung geschlossen worden, müssen wir entschieden zurückweisen“, antworten Ortsbürgermeister Jürgen Hook (SPD) sowie die Beigeordneten Reinhard Burck (Grüne) und Frank Heider (SPD) nun. Bereits im Herbst 2024 habe es Gespräche mit der FWG zu deren Fragen wegen der Verträge gegeben. Aus Datenschutzgründen hätten diese nicht herausgegeben werden können, es sei aber den anwesenden Ratsmitgliedern der FWG das Angebot unterbreitet worden, dass sie die beiden Verträge einsehen können. „Bis heute wurde davon jedoch seitens der FWG kein Gebrauch gemacht“, sagen Bürgermeister und Beigeordnete.

Bürgermeister Hook habe „in gutem Glauben“ sowohl den städtebaulichen Vertrag als auch die freie Vereinbarung mit einer Sozialquote von 20 Prozent der 28 Wohnungen unterzeichnet, heißt es in der Stellungnahme der Ortsspitze. „Die beiden Verträge wurden vom Investor beziehungsweise von den Investoren gegengezeichnet. Wir hatten damals keine Zweifel daran, dass es sich um einen seriösen Investor handelt, der sich an seine schriftlich geschlossenen Verträge beziehungsweise Vereinbarungen hält.“ Dass nun die FWG-Fraktion im Ortsgemeinderat den Bürgermeister angreife – wohl wissend, dass nicht dieser, sondern der Investor sich nicht mehr an geschlossene Verträge hält – sei nicht akzeptabel.

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