Rhein-Pfalz-Kreis RHEINPFALZ Plus Artikel Wochenkolumne: Postzustellung extrem beim Fasnachtsumzug

Während dem Fasnachtsumzug am Dienstag in Waldsee: Der Postbote stellt Pakete mit einem Sackkarren zu und bahnt sich damit den W
Während dem Fasnachtsumzug am Dienstag in Waldsee: Der Postbote stellt Pakete mit einem Sackkarren zu und bahnt sich damit den Weg durch die feiernden Narren.

In dieser närrischen Woche zeigten die Waldseer, das sie feiern können, und Kinder, dass Mathe alles andere als langweilig ist.

Fasnachtsumzug: Postbote unter Narren

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, frühlingshafte Temperaturen: Das Wetter hätte am Dienstag nicht besser für die Fasnachtsumzüge im Speyerer Umland sein können. In Waldsee feierten allein 14.000 Menschen auf den Straßen, 46 Zugnummern sorgten für gute Stimmung. Die Ortsdurchfahrt war ab der Mittagszeit bis abends gesperrt und das stellte den ein oder anderen doch vor Herausforderungen. „Postzustellung extrem“ – mit diesen Worten überschrieb RHEINPFALZ-Fotograf Klaus Landry einen Schnappschuss vom Umzug. Das Foto zeigt einen Postboten, wie er sich mit einem Sackkarren voller Pakete den Weg durch die verkleidete Narrenschar bahnt.

Für Post, Pflegedienste und Co. bedeutet die Sperrung am Fasnachtsdienstag einen anderen Arbeitsablauf. Pflegedienste besuchen ihre Kunden, die an der Umzugsstrecke wohnen, früher und versorgen sie; Sperrmüll, den manch einer herausgestellt hatte, war am Abend auch weg; und die Post greift, wie beschrieben, zur nicht alltäglichen Zustellung zu Fuß. Ob alle Pakete angekommen sind oder der ein oder andere hinter dem Postboten nicht einen sehr gut verkleideten Waldseer vermutete, ist nicht überliefert.

Kinder: Mathe kann Spaß machen

Die Zeiten, in denen Kinder mit Mathematik wenig anzufangen wussten, scheinen vorbei zu sein. So klingt es zumindest, wenn Erzieherinnen und Lehrerinnen jüngst vom gemeinsamen Mathetag der Karl-Hufnagel-Grundschule und der katholischen Kita St. Dominikus in Harthausen berichten. „Während Mathematik bei vielen Erwachsenen im Rückblick auf die eigene Schulzeit meist nicht in der besten Erinnerung ist, so ist der Mathetag immer ein Highlight im jährlichen Kalender der beiden Institutionen“, heißt es von den Organisatoren.

Früher seien es eher wenige Teilnehmer gewesen, heute kommen bei den Treffen mehr als 70 Kinder zu Besuch in die Schule. Die Erstklässler zeigten den Vorschulkindern aus der Kita alles rund um das Thema „Bauen“. „Es erfüllt die Schulkinder mit Stolz, sich um die jüngeren Kinder zu kümmern und mit Verantwortung für sie zu übernehmen. An den Treffen begegnen sich die Freunde aus der Kita-Zeit wieder“, sagt Mitorganisatorin Madeleine Gamber.

Mithilfe von sogenannten „Geo-Clix“ bauten die Kinder Häuser, mit Papprollenstücken fertigten sie einen Turm an. „Auch aus Bierdeckeln sind Bauwerke entstanden. Das ist gar nicht so leicht – insbesondere, wenn sich jemand an die runden Deckel wagt“, erzählt Gamber.

Netter Nebeneffekt: Die Kita-Kinder lernen nicht nur erste Grundlagen der Mathematik, sondern werden auch auf den Schulstart vorbereitet, weil sie die Räume und Lehrer in der Grundschule kennenlernen. „Die Schule wird toll!“ war eine der Aussagen, die von den Kindern zu hören war. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen.

Wie hoch kann gebaut werden: Ein Kind probiert es beim Mathetag aus.
Wie hoch kann gebaut werden: Ein Kind probiert es beim Mathetag aus.
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