Altrip RHEINPFALZ Plus Artikel Weg zur Fähre: Lokale Agenda soll Verbesserungsideen erarbeiten

Experten sollen in Sachen Sicherheit an der Fähre für Fußgänger und Radfahrer weiterhelfen.
Experten sollen in Sachen Sicherheit an der Fähre für Fußgänger und Radfahrer weiterhelfen.

Wie Fahrradfahrer und Fußgänger sicherer zur Rheinfähre gelangen können, darüber soll sich die Lokale Agenda Gedanken machen. Darum bittet sie der Altriper Ortsgemeinderat.

Eigentlich wollte die CDU dazu einen Arbeitskreis einberufen. Darin sollten sich die Fraktionsvorsitzenden von CDU, FWG, Grünen und SPD überlegen, wie sich die Wege zur Altriper Fähre verbessern lassen – in Einklang mit den vielen in diesem Gebiet zwischen dem Dorf und der Anlegestelle strengen Natur- und Umweltschutzvorschriften.

Davon hielt Uwe-Peter Schreiner (FWG) jedoch nichts. Das Thema beschäftige die Altriper Politik schon seit Generationen. Jetzt ein solches Gremium nach dem Motto einzuberufen, „wer nicht mehr weiterweiß, bildet einen Arbeitskreis“, sei nicht zielführend. Zumal ab dem Ortsschild nicht mehr die Gemeinde für die Straße zur Fähre zuständig sei, sondern der Rhein-Pfalz-Kreis. Daher könne die Kommune diesen allenfalls um etwas bitten, aber dafür bedürfe es konkreter Vorschläge. Und wenn es diese gebe, werde seine Fraktion sich gerne an der Diskussion beteiligen.

Lösungen vor Ort suchen

Maurice Kuhn (Grüne) begrüßte hingen den CDU-Vorschlag. Eine ergebnisoffene Debatte über mögliche Verbesserung „ist in unserem Sinne“. Es sei zwar richtig, dass der Kreis bei der Straße zur Fähre das Sagen habe, dennoch könnten die Altriper vor Ort nach Lösungen suchen. Markus Hofacker (SPD) erinnerte daran, dass es schon einige Vorschläge gab. „Sie führten letztlich aber alle ins Nichts“, sagte er. In die Debatte über den problematischen Abschnitt zwischen der Einmündung in die Streuobstwiese und der Fähre sollten auch Fachleute eingebunden werden. Sein Vorschlag: „Wir sollten das Thema an die Lokale Agenda geben. Sie hat kompetente Experten und kann Kontakte zu den Fachbehörden knüpfen.“

Dieses Vorgehen hielt Dieter Neugebauer (Grüne) für richtig. Es sollte im Amtsblatt darauf hingewiesen werden, damit Bürger davon erfahren und sich einbringen können. Ratsmitglied Richard Olf (SPD), der die Lokale Agenda seit 22 Jahren leitet, regte einen Unterausschuss der Agenda unter Leitung der CDU an, der für Bürger geöffnet wird. Damit waren alle Fraktionen einverstanden.

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