Rhein-Pfalz Kreis Wand stoppt Schadstoffe

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Bald soll kein belastetes Trinkwasser mehr in Richtung Maudacher Bruch fließen. Die Sanierung der ehemaligen Deponie an der Ludwigshafener Frigenstraße wird bis Mai abgeschlossen.

Die Stadt, seit 1959 Eigentümerin des zwölf Hektar großen Geländes, und die BASF als Verursacher (von 1955 bis 1966 hatte der Chemiekonzern auf der Deponie Bauschutt und Werksmüll verfüllt) teilen sich die Kosten von 6,2 Millionen Euro für die aufwendige Grundwassersanierung. Nach der Beseitigung von Altlasten 2013, dem Absaugen des Deponiegases, wurde 2016 die Gefahr entdeckt, dass sich belastetes Grundwasser in Richtung Maudacher Bruch bewegt. Eine 530 Meter lange, bis zu elf Meter tiefe Dichtwand wurde bis November gebaut, fünf Sanierungsbrunnen entstehen derzeit, um künftig belastetes Grundwasser abzuschöpfen, zu reinigen und in die Kanalisation zu leiten. Die Technischen Werke Ludwigshafen betreiben zur Versorgung der Stadt mit Trinkwasser im Maudacher Bruch 16 Brunnen. Das Unternehmen hatte früh reagiert, drei Brunnen in Abwehrbrunnen umgewandelt, um belastetes Wasser abzuschöpfen. Vier neue Brunnen sind entstanden. Das Grundwasser wird regelmäßig kontrolliert.

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