Rhein-Pfalz Kreis Vierer-Team für die Feuerwehr

Sie führen die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Leiningerland (von links): Steffen Baum und Jochen Lander (beide stell
Sie führen die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Leiningerland (von links): Steffen Baum und Jochen Lander (beide stellvertretende Wehrleiter), Markus Ittel (Wehrleiter), Florian Rahmseger (stellvertretender Wehrleiter), Bürgermeister Frank Rüttger und Frank Flockerzi, stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur.

Markus Ittel aus Großkarlbach ist neuer Wehrleiter der Verbandsgemeinde Leiningerland. Der 47-Jährige, der der einzige Bewerber für die Stelle war, wurde am Freitagabend im Feuerwehrgerätehaus in Ebertheim in den Dienst bestellt.

Der neue Wehrleiter war seit November 2014 neben Andreas Lindner Stellvertreter des bisherigen Wehrleiters der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land, Frank Janson. Mit Ittel sei nun „eine sehr erfahrene Person“ an der Spitze, die schon viel bei überörtlichen Einsätzen erlebt habe, sagte Bürgermeister Frank Rüttger (CDU). Er bestellte den 47-jährigen Hauptbrandmeister für die Dauer von zehn Jahren zum Ehrenbeamten. Ittel versprach: „Ich will mich dafür einsetzen, dass wir im gesamten Leiningerland als eine Feuerwehr zusammenwachsen und uns modern aufstellen.“ Vor dem Hintergrund, dass zu der seit Januar bestehenden Verbandsgemeinde Leiningerland 21 Dörfer gehören, habe man die Führungsebene etwas breiter aufgestellt, so Rüttger – deswegen gebe es drei Stellvertreter: Steffen Baum (Kirchheim), Jochen Lander (Bockenheim-Kindenheim) und Florian Rahmseger (Altleiningen). Sie wurden jeweils für zwei Jahre beauftragt, jeweils mit der Einschränkung, dass sie die Einsatzleitung nur bis zu der Ebene ausüben dürfen, für die sie die Ausbildung abgeschlossen haben. Die fehlende Qualifizierung müssten die drei innerhalb von 24 Monaten nachholen, hieß es. Bürgermeister Rüttger dankte den bisherigen Wehrleitern von Grünstadt-Land (Frank Janson) und Hettenleidelheim (Alfred Raffel). Janson konnte der Bürgermeister nicht persönlich verabschieden, da er sich derzeit in Reha befindet. Zur Sache In der Verbandsgemeinde Leiningerland gibt es – bei 21 Gemeinden – 16 örtliche Wehren mit 400 Leuten und fast 50 Fahrzeugen.

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