Rhein-Pfalz Kreis Verwaltung schafft neue Stellen

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Mutterstadt. Damit sie die Aufgaben bewältigen kann, die ihr in der Flüchtlingsarbeit vom Rhein-Pfalz-Kreis übertragen werden, will die Gemeinde Mutterstadt zusätzliche Stellen schaffen. Das Konzept hierfür ist im Rat vorgestellt worden.

Nach Angaben von Bürgermeister Hans-Dieter Schneider (SPD) soll im Sozialamt und in der Verwaltung sowie bei den Hausmeistern aufgestockt werden. „Wir schaffen eine zusätzliche Hausmeisterstelle. Dafür werden zwei geringfügig Beschäftigte neu eingestellt, also jeweils auf 450-Euro-Basis“, sagte er. Zu deren Aufgaben gehören kleinere Reparaturen und Arbeiten in Gärten und auf Grundstücken, aber auch die Besichtigungen der Asylbewerberunterkünfte. Die Verwaltung erhält Unterstützung von der früheren Sekretärin der Pestalozzi-Grundschule, die ihre Teilzeit- zu einer Vollzeitstelle aufstockt. Die Schule soll dafür laut Bürgermeister eine neue Sekretärin bekommen. In der Verwaltung werden Sozialhilfe und Sonderzahlungen abgerechnet, Mieten und Nebenkosten bearbeitet. Das Mutterstadter Sozialamt soll mit einer dritten Kraft ausgestattet werden, die über Arabischkenntnisse verfügt. Hier geht es um die Betreuung der Flüchtlinge und Asylbewerber in den verschiedenen Unterkünften. „Außerdem begleiten unsere Sozialarbeiter die Leute zu Arztbesuchen, Behördengängen und beim Einkaufen“, schildert Schneider die Aufgaben. Das Konzept hat der Rat ihm zufolge angenommen. Die zusätzlichen Personalkosten sind über die Mittel gedeckt, die der Landkreis der Gemeinde für die weiteren Aufgaben überweist. Gegenwärtig leben laut Gemeindeverwaltung 161 Flüchtlinge im Dorf, davon 56 in den Low-Cost-Häusern neben der AC-Sporthalle. Die übrigen sind in 15 unterschiedlichen Gebäuden untergebracht, die im gesamten Ortsgebiet verteilt liegen. |mamü

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