Dannstadt-Schauernheim RHEINPFALZ Plus Artikel Verkehr: SPD setzt mit Grünen auf Runden Tisch

Am Verkehr in der Hauptstraße muss sich etwas tun. Da sind sich alle einig.
Am Verkehr in der Hauptstraße muss sich etwas tun. Da sind sich alle einig.

Bei dem vor Kurzem gegründeten „Runden Tisch Verkehr“ möchten Grüne und SPD in Dannstadt-Schauernheim mit Bürgern an Lösungen für das Verkehrsproblem im Ort arbeiten. Die Bedenken der Verwaltung und der CDU, dies wecke falsche Erwartungen, teilen die Sozialdemokraten nicht.

Das für alle Interessierten offene Format des Runden Tischs Verkehr, eine Art Arbeitskreis, solle keineswegs falsche Erwartungen wecken, sagt SPD-Chef Robin Weller.: „Wir haben nie gesagt, es würde leicht werden oder wir könnten jetzt auf jeden Fall sofort etwas ändern.“ Es sollten auch keine rechtlich unzulässigen Beschlussvorlagen in die politischen Gremien eingebracht werden. Davor hatten der Dannstadt-Schauernheimer Verbandsbürgermeister Stefan Veth (CDU) und sein Büroleiter Markus Lehmann gewarnt. Arbeitskreise suggerierten, es könne sofort etwas geändert werden. Sie wiesen darauf hin, dass für die Kreis- und Landesstraßen im Dorf der Landesbetrieb Mobilität zuständig ist. Deswegen könnten Orts- und Verbandsgemeinde allenfalls Vorschläge machen.

SPD: „Es ist möglich, mehr zu tun“

Der CDU-Fraktionsvorsitzende, Elmar Burkhardt, hatte angeregt, die Fertigstellung der Zweiten Verkehrsachse von der Riedstraße bis zum geplanten Kreisel beim Münchhof zu unterstützen. Das sei das einzige Projekt, mit dem die Kommune wirkungsvoll und in absehbarer Zeit der Belastung vor allem auf der Hauptstraße entgegenwirken könne.

Das sieht die SPD anders: „Es ist möglich, mehr zu tun“, findet Weller. Was genau, lässt er offen. Der Runde Tisch habe bei seiner ersten Zusammenkunft jedoch „eine substanzielle Möglichkeit“ gefunden und werde sie den Verantwortlichen bald vorlegen. Die von Ortsbürgermeisterin Manuela Winkelmann (CDU) angekündigte Sprechstunde, bei der Dannstadt-Schauernheimer Bürger Vorschläge machen können sollen, begrüßte die SPD zwar. Aber ein offenes Format wie der von der SPD vor einem halben Jahr beantragte Arbeitskreis – den die Ratsmehrheit ablehnte – wäre ihr lieber gewesen.

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