Speyerer Umland RHEINPFALZ Plus Artikel Vereine sammeln Weihnachtsbäume und hoffen auf Spenden

Sammeln traditionell die Christbäume in Hanhofen ein: Mitglieder der Feuerwehr, wie hier im Jahr 2019.
Sammeln traditionell die Christbäume in Hanhofen ein: Mitglieder der Feuerwehr, wie hier im Jahr 2019.

In den meisten Häusern und Wohnungen steht der Christbaum bis zum Dreikönigstag, dann wird er abgeschmückt. Um die Entsorgung kümmern sich in den Gemeinden im Speyerer Umland traditionell Vereine und Jugendgruppen. Auch in diesem Jahr, allerdings unter Corona-Vorsichtsmaßnahmen.

In Dudenhofen sammelt die Kolping-Jugend am Samstag, 9. Januar, ab 8 Uhr die Weihnachtsbäume ein. Sie bittet um eine Spende in Höhe von drei Euro, die an den Baum gehängt werden soll. Wer in einem Mehrfamilienhaus wohnt, wird gebeten, den Baum mit dem Namen zu versehen, damit der Betrag abgeholt werden kann.

In Hanhofen ist der Förderkreis St. Florian der Feuerwehr am Samstag, 9. Januar, ab 9 Uhr unterwegs, um die abgeschmückten Christbäume vom Straßenrand einzusammeln. Der Verein wünscht eine Spende in Höhe von zwei Euro, die der Jugendfeuerwehr zugute kommt. Das Geld soll in einer kleinen Papiertüte an den Baum gehängt werden. Persönlich wollen die Mitglieder die Spende wegen der Pandemie nicht entgegennehmen.

In Harthausen kümmert sich traditionell die KJG um die Entsorgung der ausgedienten Weihnachtsbäume. Die Jugendlichen fahren am Samstag, 9. Januar, ab 9.30 Uhr durch die Straßen und bitten um eine Spende in Höhe von drei Euro, die an den Baum gehängt werden soll. Bewohner von Mehrfamilienhäusern sollen den Baum für die Spende mit ihrem Namen versehen. Mit dem Geld will die KJG die fehlenden Einnahmen wegen Corona kompensieren und künftige Freizeitaktivitäten finanzieren.

In Berghausen ist die KJG erst am Samstag, 16. Januar, ab 8 Uhr unterwegs, um die Weihnachtsbäume einzusammeln. Ein Zettel am Baum soll auf den Namen und die Adresse des Besitzers hinweisen, von dem sich die Jugendlichen eine Spende wünschen. Das Geld werde im Laufe der Woche eingesammelt. Es komme der Jugendarbeit zugute.

In Heiligenstein sammelt der Bierklub am Samstag, 9. Januar, ab 8 Uhr, die abgeschmückten Christbäume ein. Die Mitglieder bitten um eine Spende in Höhe von 2,50 Euro. Diese soll nicht an den Baum gehängt werden, stattdessen soll ein Zettel mit dem Namen und der Adresse auf den Baumbesitzer hinweisen, bei dem die Bierklub-Mitglieder klingeln werden, um die Spende kontaktlos entgegenzunehmen. Wer am Abholtag nicht zu Hause ist, bekommt einen Überweisungsträger in den Briefkasten geworfen. Den Erlös spendet der Bierklub in diesem Jahr an das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen.

In Mechtersheim kümmert sich die Römerberger Feuerwehr um die ausgedienten Weihnachtsbäume. Sie ist am Samstag, 9. Januar, ab 9 Uhr in den Straßen unterwegs und bittet um eine Spende für die Jugendfeuerwehr. Das Geld soll jedoch nicht an den Baum gehängt werden. Stattdessen soll ein Zettel mit Name und Adresse auf den Besitzer hinweisen. Die Feuerwehr sammelt das Geld wegen der Pandemie nicht persönlich ein, sie informiert stattdessen, wohin die Spende überwiesen werden kann.

In Otterstadt hat sich die TuRa-Fußballjugend der Aufgabe angenommen, die ausgedienten Christbäume zu entsorgen. Die Fußballer sind am Samstag, 9. Januar, ab 9 Uhr unterwegs und sammeln die abgeschmückten, am Straßenrand deponierten Bäume ein. Die Jugend würde sich über eine Spende freuen, die allerdings nicht an den Baum gehängt werden soll.

In Waldsee sind am Samstag, 9. Januar, ab 10 Uhr die Sänger des MGV Eintracht mit Mund-Nasen-Schutz mit Vereinslogo unterwegs, um die Weihnachtsbäume einzusammeln und zu entsorgen. Auch sie bitten als Gegenleistung um einen Obolus, der in einem kleinen Beutel an den Baum gehängt werden soll.

In Lingenfeld ist traditionell die Feuerwehr für die Entsorgung der ausgedienten Christbäume zuständig. Eigentlich war die Aktion für den kommenden Samstag geplant, allerdings verschieben die Wehrleute die Sammlung aufgrund des Lockdowns auf den darauffolgenden Samstag, 16. Januar, und arbeiten derzeit noch an einem Konzept. Ob die Bäume von Haus zu Haus eingesammelt oder an mehreren zentralen Stellen in Lingenfeld abgegeben werden können, ist noch offen.

In Schwegenheim ziehen normalerweise die Konfirmanden mit Unterstützung von Landwirten durch die Straßen, um die Weihnachtsbäume einzusammeln. Das ist in dieser Form aufgrund der Pandemie nicht möglich. Wie Schwegenheims Erster Beigeordneter Holger Hellmann (FWG) auf Anfrage informierte, werden nur die Landwirte und deren Familienmitglieder sowie eventuell weitere Presbyteriumsvertreter am Samstag, 16. Januar, ab 8.30 Uhr die Bäume vom Straßenrand einsammeln und zur Grünannahmestelle nach Westheim bringen. Das in den vergangenen Jahren vom Schützenverein organisierte Knutfest, bei dem die Bäume zum Weitwurf verwendet beziehungsweise verbrannt wurden, kann wegen Corona ebenfalls nicht stattfinden. Spenden, die die Konfirmanden eigentlich bei der Sammlung für Kinder- und Jugendprojekte des Hilfswerks „Brot für die Welt“ entgegennehmen, können im protestantischen Pfarrhaus abgegeben oder an die Kirchengemeinde überwiesen werden (Konto bei der VR-Bank Südpfalz, DE02 5486 2500 0001 0237 30 – bitte Stichwort „Schwegenheim, Brot für die Welt“ angeben).

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