Rhein-Pfalz Kreis Vereine – Ehrungen – Jahrestage:

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Altrip

. Eine positive Bilanz über die Arbeit des Heimat- und Geschichtsvereins (HGV) Altrip im Jahr 2013 hat der Vorsitzende Alois Eitl bei der Mitgliederversammlung gezogen. Neben vielen Veranstaltungen in Altrip (Fischerfest, Kerwe und Weihnachtsmarkt), habe der Verein auch wieder überregional Präsenz gezeigt. So waren Abordnungen des HGV bei Veranstaltungen befreundeter Vereine, und die Trachtengruppe hat die Farben Altrips unter anderem bei den Winzerfestumzügen in Neustadt und in Bockenheim vertreten. Neben der Arbeit an der Ausstellung „Gefälschte Altertümer“ war laut Eitl das Jahr geprägt von Projekten wie „Dorfchronik“ oder „Steingarten“. Während die wissenschaftliche Arbeit an der „Geschichte Altrips“ noch geraume Zeit in Anspruch nehmen wird, stehe der „Steingarten“ kurz vor seiner Vollendung. Am 11. Mai werde die „Informationsstätte Alta Ripa“ eingeweiht. Eitl stellte klar, dass die Umsetzung nur durch die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, die freundliche Leihgabe des römischen Säulentorsos sowie die Förderung durch den Kulturfonds der Sparkasse Vorderpfalz möglich geworden ist. Neben den einmal monatlich stattfindenden Backtagen wurde im vergangenen Jahr auch erstmals ein Schulbacktag für die Schüler der Altriper Albert-Schweitzer-Grundschule veranstaltet, berichtete Eitl. Toll sei der Erfolg des ersten Brotbackfestes am Samstag des Erntedank-Wochenendes gewesen. Neu im Verein ist die Mittelaltergruppe „Caterva Altae Ripae“. Die Aktivitäten rund um das Mittelalter zu bündeln und sie in einen epochenübergreifenden Kontext einzubringen, ist das Ziel der Aktiven der Gruppe. Und da seit einem gemeinsamen Stand auf dem Altriper Weihnachtsmarkt eine intensive Verbindung zum Heimat- und Geschichtsverein Altrip bestand, habe der mittelalterliche „Haufen“ Ende August den Antrag auf Aufnahme gestellt. Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstandes standen die Wahl des Vorsitzenden, des Schriftführers und von zwei Beisitzern an. Alle vier wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstandsteam als Vertreter der Mittelaltergruppe „Caterva Altae Ripae“ ist Kai Beck als Beisitzer. (rhp) Mutterstadt. Einstimmig entlastet und wiedergewählt worden ist der Vorstand der Bürgerinitiative gegen Geruchsbelästigung in Mutterstadt bei der Mitgliederversammlung im Haus der Vereine. Vorsitzender für weitere zwei Jahre ist Wolfgang Heil. Seine Stellvertreter sind Ursula Börner und Hartmut Seehars. In ihren Ämtern ebenfalls bestätigt wurden Egon Allmann als Schriftführer, Werner Wessa als Kassenwart und Ute Strub als Pressewartin. Zu Beisitzern gewählt wurden Helga Beinbrech, Herbert Diehl, Heinrich Börgmann und Wilfried Wagener. Alle wurden einstimmig in ihre Ämter gewählt. Vor den Wahlen ging Wolfgang Heil in seinem ausführlichen Bericht nochmals auf die wichtigsten Themen des Jahres 2013 ein. Geprägt worden sei dieses Jahr durch die Pläne der Abfallwirtschaftsgesellschaft (GML) Ludwigshafen, in Mutterstadt oder Schifferstadt eine Halle für Biomüllumschlag zu errichten. Die Bürgerinitiative habe im Ort fast 2000 Unterschriften gegen den Biomüllumschlag in der Gemarkung Mutterstadt gesammelt. Bei der Bürgerversammlung im Palatinum habe die Initiative ihre Argumente in einer Präsentation dargestellt. Außerdem fanden laut Heil zu diesem Thema Gespräche mit dem Bürgermeister und seiner Verwaltung, mit Ratsfraktionen, der Kreisverwaltung und der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd statt. „Inzwischen wurden die Pläne zur Errichtung einer zusätzlichen Halle für den Biomüllumschlag durch die GML offensichtlich aufgegeben. Nach unserem letzten Kenntnisstand soll jede Gebietskörperschaft selbst für den Umschlag sorgen. Nähere Überlegungen hierzu liegen der BI jedoch bislang nicht vor“, heißt es in der Pressemitteilung. Der Vorsitzende betonte, dass nach wie vor die Reduzierung der Geruchsbelästigungen das Ziel der Bürgerinitiative ist. Daneben rückten aber auch immer wieder andere Themen in den Fokus. So wurde eine Stellungnahme zur Mengenerhöhung bei nicht geruchsintensiven Stoffen bei der Kompostierungsanlage abgegeben. „Immerhin soll sich die Jahresmenge von derzeit 195.000 Tonnen auf 360.000 Tonnen fast verdoppeln“, schreibt die Bürgerinitiative in ihrem Bericht. (rhp)

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