Kommentar
Trennen tut weh

Man kann nur schwer erahnen, welche Konflikte mit welcher Intensität zwischen einzelnen CDU-Mitgliedern in Mutterstadt ausgetragen wurden. Sind die Fronten aber so verhärtet, dürfte es sehr persönlich geworden sein. Für eine Partei ist so ein Streit und dann ein Bruch nie gut. Erst recht nicht, wenn man das Bürgermeisteramt gewinnen möchte. Doch wenn es nicht mehr miteinander geht, muss man sich trennen. Schuldzuweisungen sind nun obsolet. Für jeden Einzelnen und für die Fraktionen kann der Neuanfang eine Chance sein. Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Dazu sollte aber der Umgang untereinander ehrlich reflektiert werden.
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