Dudenhofen RHEINPFALZ Plus Artikel Tempo 30: Zwei Anträge sollen Verkehr weiter entschleunigen

Tempo 30 gibt es in Dudenhofen bislang nur als Flickenteppich.
Tempo 30 gibt es in Dudenhofen bislang nur als Flickenteppich.

Tempo 30 haben sich viele Dudenhofener für alle Durchgangsstraßen gewünscht. Gekommen ist es aber nur abschnittsweise. Das soll sich nun ändern.

Zum einen haben die Freien Wähler beantragt, dass in der Landauer Straße ab der Hausnummer 24 bis zum Ortsausgang eine schalltechnische Untersuchung durchgeführt wird. In anderen Straßenabschnitten im Ort ist auf Grundlage von solchen Untersuchungen bereits Tempo 30 eingeführt worden, in diesem Abschnitt gibt es aber noch kein Gutachten. Die Grünen verwiesen darauf, schon einmal einen ähnlichen Antrag gestellt zu haben. Die SPD bedauerte, dass die Gemeinde bei dem Thema Geschwindigkeitsbeschränkungen stark von übergeordneten Stellen abhängig ist. Die FWG regte an, das Thema auch bei der anstehenden Verkehrsschau anzusprechen.

Eine weitere Möglichkeit, Tempo 30 in weiteren Bereichen durchzusetzen, sehen die Freien Wähler in einer Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVO) im vergangenen Jahr sowie im Schulwegeplan der Gemeinde. Die geänderte StVO gewähre der Gemeinde ein Antragsrecht und erweitere den Katalog an Streckenabschnitten, an denen Tempo 30 auch ohne besonderen Gefahrennachweis möglich ist. Der Schulwegeplan zeige „erheblichen Handlungsdruck“, die Sicherheit insbesondere in der Neustadter und der Iggelheimer Straße zu erhöhen. Dort, aber auch in der Speyerer und der Landauer Straße soll auf Grundlage der geänderten StVO geprüft werden, inwieweit ganztägig und durchgängig Tempo 30 möglich ist. Beiden Anträgen hat der Ortsgemeinderat zugestimmt.

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