Rhein-Pfalz Kreis Stichwort : Kirschessigfliege - Schäden und Bekämpfung

Die Ertragsverluste bei Rotweinsorten schätzt das rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerium im Durchschnitt des Landes auf rund 15 Prozent. Betroffen waren außerdem Kirschen (Verlust: rund 30 Prozent), sowie Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren. Die Kirschessigfliege ritzt mit einem Stachel die Haut der Beere auf und legt ihre Eier dort ab – bis zu 600. Die Larven haben einen Entwicklungszyklus von nur zwölf Tagen. Maßnahmen zur Vorbeugung im Weinbau sind: Entblättern, Kurzhaltung des Unterwuchses und der rechtzeitige Einsatz von Insektiziden. Viele Neustadter Winzer sind hier allerdings zurückhaltend. Das zur Bekämpfung auch im ökologischen Landbau zugelassene Mittel Spintor ist als bienengefährlich eingestuft. (kkr)
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