Lambsheim/Dirmstein Stichwahlen: Eisenbarth-Wahl und Schlüter machen das Rennen

Barbara Eisenbarth-Wahl ist die erste Frau im Lambsheimer Bürgermeisteramt.
Barbara Eisenbarth-Wahl ist die erste Frau im Lambsheimer Bürgermeisteramt.

Barbara Eisenbarth-Wahl (CDU) hat in Lambsheim die Bürgermeister-Stichwahl gewonnen. In Dirmstein setzte sich Jens Schlüter von der Initiative Dirmstein durch.

Dass Eisenbarth-Wahl das Rennen um die Nachfolge von Ortsbürgermeister Herbert Knoll (CDU) gewonnen hat, dürfte nicht überraschen. Die Erste Beigeordnete hatte im ersten Wahlgang am 9. Juni mit 48,8 Prozent der Wählerstimmen knapp die absolute Mehrheit verpasst. Ihr Konkurrent in der Stichwahl mit einem Stimmenanteil von 29,1 Prozent hieß Uwe Volk (SPD).

Im zweiten Wahlgang am Sonntag erhielt die 45-jährige Architektin, die seit 2004 Mitglied des Gemeinderats ist, die Unterstützung von 62,6 Prozent der Lambsheimer, die zur Wahl gegangen sind. Für Uwe Volk (61, Diplomverwaltungswirt) stimmten 37,4 Prozent. Eisenbarth-Wahl ist die erste Frau an der Spitze der Gemeinde.

Jens Schlüter hat die Mehrheit der Dirmsteiner Wähler überzeugt.
Jens Schlüter hat die Mehrheit der Dirmsteiner Wähler überzeugt.

Nicht unbedingt vorhersehbar war der Ausgang der Stichwahl in Dirmstein, wo Ortsbürgermeister Bernd Eberle (FWG) nicht mehr kandidiert hatte. Jens Schlüter holte am Sonntag beim zweiten Mal 63,2 Prozent, Jörg Jokisch kam auf 36,8 Prozent. Im ersten Wahlgang hatte Schlüter schon mit 42,6 Prozent vorn gelegen.

Wahlbeteiligung gesunken

Die Frage war, wen die Wähler, die am 9. Juni dem dritten Kandidaten, Jan Storminger von der CDU, ihre Stimmen gegeben hatten, eher wollen würden: einen Bürgermeister mit langer kommunalpolitischer Vita, also den 56-jährigen Jokisch, oder einen Ortschef mit der Vision, frischen Wind ins Dorfleben und mehr Gemeinschaftssinn in den Gemeinderat zu bringen, also den 48-jährigen Schlüter. Am Ende bevorzugte die Mehrheit der Dirmsteiner, die jetzt erneut zur Wahl gegangen sind, das Konzept von Jens Schlüter.

Die Wahlbeteiligung war in beiden Dörfern deutlich niedriger als am 9. Juni. In Lambsheim lag sie bei 48 Prozent, in Dirmstein bei 58 Prozent. Alle genannten Zahlen sind vorläufig und müssen noch amtlich festgestellt werden.

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