Rhein-Pfalz Kreis Stellenabbau kritisiert

SCHIFFERSTADT. Kritik am geplanten Stellenabbau in der Sparkasse Vorderpfalz nach der Fusion kommt aus Schifferstadt. Sie kommt von Jürgen Meyer, dem Vorsitzenden der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG).
Meyer erinnert daran, dass „eine kleine Zahl von Skeptikern“ schon in der entscheidenden Sitzung des Schifferstadter Stadtrates im Juni 2013 nicht vom Erhalt der Arbeitsplätze überzeugt gewesen seien und die Abstimmungsmodalitäten im Verwaltungsrat des Geldinstituts kritisiert hätten. Diese Skeptiker seien unter anderem aus den Reihen der WG Magin (Vorläufer der UWG) gekommen, aber damals überstimmt worden. Jetzt würden 140 Stellen in den nächsten vier Jahren abgebaut, wenn auch nicht durch Kündigung: „Trotzdem handelt es sich um eine Vernichtung von Arbeitsplätzen.“ Mit „entwaffnender Deutlichkeit“ werde nun von Verwaltungsratsmitgliedern von Synergieeffekten gesprochen, „das klang 2013 noch ganz anders.“ Von der Fusion der Sparkassen profitierten „offensichtlich nicht die Mitarbeiter, die um ihre Arbeitsplätze bangen müssen“. Meyer fragt, was die Schifferstadter Bürgermeisterin Ilona Volk (Grüne), die im Verwaltungsrat der Sparkasse Vorderpfalz sitze, denn nun dazu sage. Auch die Stadt profitiere nicht von der Fusion, sagt der UWG-Vorsitzende. Die Stadt habe für ihren Anteil von 5,9 Prozent am Eigenkapital nur eine Verzinsung „im Promillebereich“ zu erwarten. Meyer: „Da hätten wir doch besser, wie 2013 von der WG Magin vorgeschlagen, unseren Anteil an der Sparkasse verkauft und unsere Schulden von augenblicklich 30 Millionen Euro damit getilgt. “ (rhp)