Bobenheim-Roxheim
Start des gastronomischen Angebots am Badestrand des Silbersees
Am Freitag wird gewerkelt am Badestrand des Silbersees. 15 große Palmen sind schon geliefert. Neue Sonnenschirme sind, beziehungsweise werden gerade aufgebaut. Immer wieder ziehen dunkle Wolken vorbei, die Regen und Wind mitbringen. Dann wieder ist es sonnig. Aprilwetter im Mai.
Bald soll hier am Badestrand des Silbersees karibisches Flair herrschen. Bananenstauden sollen in der kommenden Woche kommen. Sitzgarnituren und Liegestühle ebenfalls. Auch die großen Verkaufscontainer, die den bisherigen Kiosk ersetzen sollen, der nur noch als Lager dienen wird, werden laut Bauer erst in der kommenden Woche angefahren. Zwölf Meter lang werde er sein. Die Besucher könnten dann im Einbahnverkehr dort bedient werden. Das kleine Verkaufsfenster des alten gemauerten Kiosks sei da einfach nicht mehr ausreichend gewesen und habe nicht den Vorstellungen der Bauers für eine zeitgemäße Gastronomie entsprochen. Toilettencontainer und die Sitzgarnituren sollen ebenfalls bald aufgebaut werden.
Eine kleine Holzbude steht mittig auf dem Badestrand. An ihr können sich Erholungssuchende am Silbersee ab sofort einen Vorgeschmack darauf holen, was in Zukunft an Gastronomie hier geboten werden soll. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage im Rhein-Pfalz-Kreis bleibt das Angebot auf Mitnahme beschränkt: Getränke in Flaschen, Bratwurstbrötchen, Pommes, Eiscreme. Laut aktueller Verordnung muss sich der Kunde, so Jeffrey Bauer, mindestens 50 Meter vom Verkaufsstand entfernen, bevor er das Erworbene konsumiert. Sitzgelegenheiten gibt es derzeit noch nicht.
Doch Jeffrey Bauer hofft, dass es spätestens ab Pfingsten richtig losgehen wird. Wissen könne das aber keiner: „Ein Bauchgefühl“, sagt er. Der Gastronom blickt schon einmal vom Strand aufs Wasser und spricht davon, dass die neue Location ein Rohdiamant sei. „Wir fangen nun ganz langsam an“, sagt Bauer. Doch er lässt keinen Zweifel, dass er in der Lage ist, schnell zu reagieren, sollte es möglich sein. Dann soll das Angebot deutlich erweitert werden: Hamburger, Flammkuchen und Scampipfanne nennt er als Beispiele. „Da müssen wir auch schauen, was die Leute hier wollen. Das muss sich mit der Zeit einspielen.“ Wein und Schorle im Dubbeglas gehören für den Wormser aber sicher dazu. „Schorle im Dubbeglas haben wir auch schon auf dem Backfischfest und auf der Cannstatter Wasen ausgeschenkt“, sagt Bauer. Die Rheinhessen trinken ja eher aus kleineren Gläsern. Auch am Abend soll länger geöffnet sein als bisher. So bis 22 Uhr, stellt sich Bauer vor.
Den Parkplatz am Silbersee wird der neue Pächter ebenfalls bewirtschaften. Auch hier habe seine Familie große Erfahrung, da man unter anderem Parkplätze beim Backfischfest bewirtschafte. An weniger besuchsstarken Tagen solle das Ticket am Automat gezogen werden. Wenn viel Andrang herrsche, sollen die Parktickets laut Bauer durch eigenes Personal schon bei der Einfahrt auf den Parkplatz verkauft werden.