Waldsee
Sparkasse setzt auf neuen Selbstbedienungspavillon
Die Sparkasse verlegt damit ihren Selbstbedienungsstandort von dem Gebäude in der Neuhofener Straße an den Selbstbedienungspavillon auf dem Parkplatz in der Franz-Schubert-Straße 2. „An der neuen Adresse erwartet die Kundinnen und Kunden ein hochmoderner und barrierefreier SB-Pavillon mit optimierter Zugänglichkeit und ausreichendem Parkplatzangebot“, sagt Thorsten Buchenau, Sprecher des Geldinstituts, auf Anfrage der RHEINPFALZ.
Der neue SB-Pavillon sei der zweite seiner Art, den die Sparkasse Vorderpfalz in Betrieb nimmt. Der Pavillon sei in besonders sprengrobuster Bauweise errichtet worden und erfülle damit höchste Sicherheitsanforderungen. „In den letzten Jahren und Monaten waren und sind viele Banken von Geldautomaten-Sprengungen betroffen. Die verwendeten Sprengstoffe waren teilweise so stark, dass Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden. Aus Sicherheitsgründen haben wir uns daher entschieden, Geldautomaten in SB-Geschäftsstellen wo immer möglich freistehend als SB-Pavillon zu betreiben“, sagt Sparkassen-Vorstandsmitglied Oliver Kolb.
Bargeld fast rund um die Uhr
Der neue Standort, über den die Kunden per Brief informiert worden seien, ermögliche ihnen eine Bargeldversorgung (Ein- und Auszahlung) täglich von 6 bis 23 Uhr. Für alle weiteren Bankdienstleistungen verweist die Sparkasse auf ihr digitales Angebot mit Online-Banking, App oder telefonisch über das Kundendialogcenter (Telefon 0621 5992-0). Eine persönliche Beratung könne weiterhin über digitale Kanäle und in umliegenden Filialen stattfinden, sagt Buchenau.
Das Gebäude am alten Standort in der Neuhofener Straße, an dem sich früher eine Geschäftsstelle befand und zuletzt nur noch ein Selbstbedienungsbereich zur Verfügung stand, gehört der Sparkasse. Nach Angaben von Pressesprecher Buchenau ist noch keine Entscheidung gefallen, wie es damit weitergeht. „Wann immer eigene Gebäude nicht mehr als Standort genutzt werden, erfolgt eine sorgfältige Prüfung und Entscheidung über die zukünftige Nutzung oder Veräußerung eines Gebäudes“, sagt er und macht gleichzeitig deutlich: „Zukünftig wird das Pavillon-Modell wo immer möglich aus den oben aufgeführten Sicherheitsgründen in den Planungen bevorzugt werden.“