Bobenheim-Roxheim Sozialarbeiterin soll Familien und Erzieher in Kindergärten unterstützen
Im Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur der Gemeinde hat sich die 58-Jährige, die an einer Fachhochschule Sozialarbeit studiert hat, kürzlich vorgestellt. Allerdings ist sie schon seit August im Dienst und noch dabei, mit anderen Kita-Sozialarbeitern im Rhein-Pfalz-Kreis ein Konzept zu entwickeln und Netzwerke aufzubauen. Die Fachkräfte sollen Ansprechpartner für Familien und die Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten sein.
Hüter hat nach eigenen Angaben eine volle Stelle, die fünf Jahre lang über das Sozialraumbudget finanziert wird. Dabei handelt es sich um eine Geldzuweisung des Landes an die Träger der öffentlichen Jugendhilfe „zur Deckung von personellen Bedarfen, die in Tageseinrichtungen aufgrund ihres Sozialraums oder anderer besonderer Bedarfe entstehen können“, so der Wortlaut im neuen Kita-Gesetz. Anders gesagt: Die Kreisverwaltung soll mit dem Geld zusätzliches Personal bezahlen, dass in Orten mit besonderen sozialen Bedingungen die Chancengleichheit von Kindern erhöht und das Selbsthilfepotenzial von Familien stärkt. Bobenheim-Roxheim hat laut einer Studie von 2021 unter den Kommunen im Norden des Kreisgebiets den höchsten Bedarf am Sozialausgleich in der Altersgruppe der unter Siebenjährigen – unter anderem weil relativ viele dieser Kinder Ausländer sind beziehungsweise in Familien leben, die Sozialleistungen beziehen.
Manuela Hüter ist wegen des Hackerangriffs auf die Kreisverwaltung derzeit nur eingeschränkt zu erreichen. Ihr Büro hat sie im Beratungs- und Begegnungszentrum der Gemeinde im Pfalzring 35.