Bobenheim-Roxheim RHEINPFALZ Plus Artikel So fit ist die Pestalozzigrundschule für die digitale Zukunft

Über das Sofortausstattungsprogramm des Bundes hat die Pestalozzischule 59 Tablets erhalten.
Über das Sofortausstattungsprogramm des Bundes hat die Pestalozzischule 59 Tablets erhalten.

Die erste Hälfte des Projekts ist geschafft: Die Gemeinde Bobenheim-Roxheim hat die Pestalozzischule mit Geld von Bund und Land fit für die digitale Gegenwart und Zukunft gemacht. In diesem Jahr soll auch die digitale Infrastruktur der Rheinschule verbessert werden.

Für beide Grundschulen, deren Träger die Gemeinde ist, stehen nach Angaben von Fachbereichsleiter Frank Unvericht und Büroleiter Markus Pfeffer rund 167.000 Euro aus dem sogenannten Digitalpakt Schule zur Verfügung. Voraussetzung für den Abruf des Geldes ist, dass die Schulen ein Medienkonzept erarbeitet haben und die Kommune darauf aufbauend ein Medienentwicklungskonzept erstellt hat oder erstellen lässt. Bei Anschaffungen in diesem Umfang muss sie einen Eigenanteil leisten, der laut Unvericht für Bobenheim-Roxheim bei rund 17.000 Euro liegt.

iPads und interaktive Tafeln

Um Geld zu sparen, hatte man sich im vergangenen Jahr vorgenommen, die Konzepte selbst zu erstellen, damit alle für dieses Projekt zur Verfügung stehenden Gelder ausschließlich für die Beschaffung eingesetzt werden können. Nach Prüfung der vorhandenen digitalen Infrastruktur wurde die Pestalozzischule laut Unvericht so ertüchtigt, dass alle Klassenzimmer nun über vier LAN-Anschlüsse für Präsentationstechnik und einen Access Point für WLAN verfügen. Damit können neben den interaktiven Tafeln auch iPads im Unterricht genutzt werden. Die drahtlosen WLAN-Zugangspunkte gibt es auch in der Schulbücherei, im Mehrzweckraum sowie in den Fluren und Betreuungsräumen.

Zusammen mit Kabel, Montage und Netzsoftware-Lizenzen kostete das rund 34.000 Euro. Die Firma Netlox aus Worms bekam den Zuschlag. Froh und stolz sind Unvericht und Pfeffer, dass alles zwischen den Jahren erledigt werden konnte, bevor der alte Mehrwertsteuersatz wieder greift. Von Martin Lubojanski und Andreas Mock seien sie sehr gut unterstützt worden, loben Unvericht und Pfeffer die beiden Schulleiter.

Noch Geld für Rheinschule da

Auch was die Schüler-iPads aus dem Sofortausstattungsprogramm des Bundes betrifft, meldet Unvericht Vollzug. „Bobenheim-Roxheim hat in der ersten Kalenderwoche 59 Geräte erhalten, die für den Präsenzunterricht genutzt werden können oder an Schüler zur Verfügung gestellt werden können. Die Verwaltung ist zuversichtlich, bis Ostern auch die Rheinschule fit machen zu können. Im Topf seien noch 133.000 Euro

x