Rhein-Pfalz Kreis „Sicherer Schulweg“ wird umgesetzt

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Die Gemeinde Bobenheim-Roxheim packt jetzt das vor etwa einem Jahr vorgestellte Konzept „Sicherer Schulweg“ in Roxheim an. Bis zum Ende der Weihnachtsferien, so hofft Fachbereichsleiter Frank Unvericht, soll der Gehweg in der Bobenheimer Straße, der ab dem Friedhof in Richtung Rheinschule immer schmäler wird, verbreitert sein.

„Am Ende sind es dort nur noch 70 Zentimeter“, sagt Unvericht auf Anfrage der RHEINPFALZ, die im Januar über die angestrebten Verbesserungen für Kinder auf ihrem Weg von zu Hause oder vom elterlichen Auto in die Roxheimer Grundschule berichtet hat. Wenn ein Laster oder Bus vorbeifahre, habe man auf dem Bürgersteig der Bobenheimer Straße als Fußgänger das Gefühl, sich ganz schmal machen zu müssen, um nicht angefahren zu werden. Auch der Behindertenbeauftragte der Gemeinde habe den Zustand moniert. An dem Gehweg wird nun der 15 Zentimeter hohe Bordstein entfernt, und der Höhenunterschied wird laut Unvericht mit Asphalt ausgeglichen, sodass sich eine Verbreiterung ergibt. „Dafür musste ein Kanalabfluss verlegt werden“, sagt der Fachbereichsleiter und kündigt die Einrichtung eines Halteverbots auf einer Seite der Straße an. Als Nächstes werde eine Hol- und Bringzone auf dem Gemeindeparkplatz neben der RV-Bank eingerichtet. Heißt: Dort sollen Mütter und Väter, die ihr Kind unbedingt mit dem Auto zur Schule bringen wollen, halten und das Kind aussteigen und die letzten Meter zu Fuß laufen lassen. Dann werde sich die teils chaotische Verkehrslage vor Schulbeginn an der Kreuzung von Rheinstraße, Raiffeisenstraße und Bobenheimer Straße entspannen, so die Hoffnung der Gemeinde und der Lehrer. Der Wunsch von Eltern, an der Ecke Mittelstraße/Kapellenweg einen Zebrastreifen auf die Fahrbahn zu malen, wird sich laut Frank Unvericht nicht erfüllen lassen. Die dafür notwendigen Voraussetzungen seien nicht erfüllt, sagt er. Die Alternative: „eine optische Aufpflasterung, Tempo 20 und eine sanfte Art von Bodenschwellen“. An der Einmündung Raiffeisen-/Rheinstraße könne in Höhe der Firma Zauchner für bessere Sicht gesorgt werden. Das Konzept zur Schulwegsicherung hat die Gemeinde mit dem Wuppertaler Büro für Forschung, Entwicklung und Evaluation erarbeitet. Grundlage war eine Elternbefragung, in der auch nach problematischen Verkehrsstellen gefragt wurde. Ziel des Konzepts und der Änderungen im Straßenraum ist es, das Aufkommen von „Elterntaxis“ zu halbieren.

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