Rhein-Pfalz Kreis Schwester Maribetha an Neujahr verstorben

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Die Ordensschwester Maribetha Christ ist am Neujahrstag im Provinzhaus der Schönstätter Marienschwestern im hessischen Dietershausen verstorben. Die Schwester hat 37 Jahre segensreich in Dudenhofen gewirkt und war Leiterin der Ökumenischen Sozialstation Schifferstadt. Sie und Schwester Gottburga waren die letzten Schwestern von Dudenhofen, im Februar 2008 zogen sie ins Provinzhaus nach Dietershausen um.

Dudenhofen

. Schwester Maribetha ist am Neujahrsnachmittag im Alter von 90 Jahren verstorben. Die Schönstatt-Schwester hat 37 Jahre lang als Krankenschwester in Dudenhofen gearbeitet – von 1971 bis 2008. Von 1977 bis 1994 war sie Leiterin der Ökumenischen Sozialstation Schifferstadt. Im Einzugsbereich von 35.000 Menschen war dies eine riesige Aufgabe. Neben der Organisation und Verwaltung kümmerte sich die Schwester von morgens bis abends persönlich um die Pflege – auch noch nach ihrer Pensionierung. „Sie war 37 Jahre lang in Dudenhofen bei fast allen Sterbenden dabei“, sagte Verwaltungsratsmitglied Markus Zürker von der katholischen Pfarrgemeinde gestern. „Ihr Herz schlug für die anderen, sie hat sich immer zurückgestellt.“ Die Dudenhofener haben der Schwester die Treue gehalten und sie regelmäßig im Provinzhaus besucht, erzählt Zürker, der am Neujahrstag in Dietershausen war. Schwester Maribetha sei bis zu ihrem Tod noch geistig fit gewesen und habe sich über die Weihnachtsbriefe aus ihrer alten Heimat gefreut. Schwester Gottburga war im August 2009 verstorben. 153 Jahre wirkten in Dudenhofen Schwestern. 1855 begründeten die Lehrerinnen vom Speyerer Institut der armen Schulschwestern die Tradition von Ordensschwestern im Schul-, Kindergarten-, Kranken- und Pflegedienst. 2008 wurde die Schwesternstation von Dudenhofen aufgelöst. (snr/län/Archivfoto: Lenz)

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