Rhein-Pfalz Kreis Schulsozialarbeit: Angebot soll ausgeweitet werden

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«Lambsheim-Hessheim.» Viel Lob gab es für die seit 2017 an den Grundschulen der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim eingeführte Schulsozialarbeit. Eine Bilanz ihrer Arbeit zog die Diplomsozialpädagogin Corinna Weyer nun vor den Mitgliedern des Schulträgerausschusses.

Aus ihrem befristeten soll nun ein unbefristetes Engagement werden, zudem wird über eine Ausweitung der Stundenzahl in Beindersheim und Lambsheim nachgedacht. „Wir sind froh, dass wir Sie haben“, richtete sich Verbandsbürgermeister Michael Reith (SPD) an die Diplomsozialpädagogin und zitierte Schulleiter Peter Bisson (Karl-Wendel-Schule), der die Arbeit mit „sehr gut“ bewertet habe. Das Angebot werde sehr gut angenommen. Ziel der Schulsozialarbeit sei es, ein konfliktfreies Leben an den Schulen zu erreichen, Kinder zu fördern und Ansprechpartner für Kinder, Lehrer und Eltern zu sein. Weyer betreut montags in Beindersheim 172, dienstags in Lambsheim 256, mittwochs in Großniedesheim 49 und donnerstags in Heßheim 90 Kinder. Die Kosten der 19,5 Wochenstunden übernimmt das Frankenthaler Zentrum für Arbeit und Bildung (ZAB). „Nicht alle Kinder sind auffällig, aber an den großen Schulen habe ich gut zu tun“, informierte sie. Nur ein Tag in der Woche sei zu knapp bemessen, um kontinuierlich arbeiten zu können. Auf Nachfrage von Reinhard Schubach (CDU), wie viel Zeit sie denn bräuchte, sagte Weyer, dass in Lambsheim und Beindersheim zwei Vormittage wünschenswert seien. Michael Reith betonte, dass man das Zeitkontingent der Anfangsphase nachrüsten könne. Michael Walther (SPD) gab jedoch zu bedenken, dass künftig möglicherweise weniger Kinder eingeschult werden. Reith nahm diesen Einwand auf und befürwortete eine Ausweitung nach Bedarf.

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