VG Römerberg-Dudenhofen
Römerberger Jugendpfleger erklärt neue Online-Anmeldung für Ferienprogramme
Herr Nord, wie kamen Sie auf die Idee, die Anmeldung für die Ferienprogramme nun zu digitalisieren, anstatt dass die Eltern wie in den Jahren davor einen Anmeldebogen bei Ihnen im Jugendzentrum in Römerberg ausfüllen?
Das hat verschiedene Gründe. Zum einen war diese Maßnahme ein Vorschlag einiger Eltern, für die es sich schwierig gestaltete, an dem bestimmten Termin zu uns zu kommen und ihre Kinder anzumelden. Und gleichzeitig geschah gab es das Anraten des Bürgermeisters Manfred Scharfenbergers, die Bürokratie ein wenig zu vermindern.
Was erhoffen Sie sich von dieser neuen Art, die Ferienprogramme zu buchen?
Zunächst hoffe ich, dass wir, indem wir die Anmeldung online abwickeln, den zeitlichen Aufwand für die Eltern reduzieren können. Auf die rund 300 Plätze, die wir in den Programmen insgesamt anbieten, kommen häufig viel mehr Interessierte. So passierte es oft, dass die Eltern über eine Stunde anstehen mussten, um ihr Kind in dem gewünschten Programm anzumelden, wenn überhaupt noch Plätze frei waren. Außerdem läuft die neue Anmeldung viel fairer ab: Vielen Eltern war es zeitlich nicht möglich, mitten am Tag zum Jugendzentrum zu kommen und ihr Kind einzutragen. Das ist nun kein Problem mehr. Die Anmeldung ist von zu Hause oder von der Arbeit aus bequem möglich.
Wie läuft die Anmeldung denn genau ab?
Die Anmeldungen für die einzelnen Maßnahmen können ab Mittwoch, 4. März um 12 Uhr unter: www.unser-ferienprogramm.de/vgrd, getätigt werden. Wir haben uns bewusst für diese Uhrzeit entschieden, damit wir Eltern, die an diesem Tag noch vormittags zu uns kommen, um ihr Kind „analog“ anzumelden, wieder nach Hause schicken können und sie immer noch genug Zeit haben, sich einzuloggen. Das Anmeldungsportal wird um 12 Uhr geöffnet, dann müssen die Eltern das gewünschte Programm auswählen und ihr Kind eintragen. Für zusätzliche Informationen wie Unverträglichkeiten und Medikamente, die das jeweilige Kind benötigt, gibt es ein extra Feld. Allerdings gilt auch hier: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst; es lohnt sich, schnell zu sein.
Haben Sie sich bereits mit dem Programm auseinandergesetzt?
Das habe ich, sehr intensiv. Das Programm ist von zwei Sozialarbeitern aus Baden-Württemberg genau für solche Zwecke entwickelt worden, um den Anmeldeprozess zu erleichtern und zu beschleunigen. In Böhl-Iggelheim wird es schon seit einiger Zeit benutzt, die Kollegen dort haben uns mit ihrem positiven Erfahrungswert überzeugt. In der letzten Zeit bin ich oft durch das Programm gegangen, um die ein oder andere Kleinigkeit abzuändern, damit es für uns passt. Wir stecken noch inmitten des Prozesses und werden zukünftig bestimmt noch vieles lernen.
Was ist Ihre persönliche Meinung zu dieser Veränderung, sind Sie selbst ein Fan des Digitalen?
Da bin ich geteilter Meinung, da ich denke, dass es zunächst viele Fragen geben wird. Außerdem dauert es bestimmt ein wenig, bis alle Eltern wissen, dass die Anmeldung nun nicht mehr so läuft wie bisher. Wir werden nämlich ausschließlich die Buchung berücksichtigen können, die online eingegangen sind. Auf der anderen Seite bin ich mir sicher, dass die Anmeldung auf diese Art sowohl für die Eltern als auch für uns in der Jugendpflege um einiges einfacher und schneller ablaufen wird, wie es eben bei vielen digitalisierten Prozessen der Fall ist.