Römerberg RHEINPFALZ Plus Artikel Römerberg: Neues Feuerwehrgerätehaus soll neben Autohaus entstehen

Ortseingang Mechtersheim: der angedachte Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus rechts neben dem Autohaus.
Ortseingang Mechtersheim: der angedachte Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus rechts neben dem Autohaus.

Das neue Feuerwehrgerätehaus in Mechtersheim soll nach Plänen der Verbandsgemeinde auf der Fläche rechts neben dem Autohaus am Ortseingang gebaut werden. Das hat Manfred Scharfenberger (CDU), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen, auf RHEINPFALZ-Anfrage mitgeteilt.

Der Raumordnungsverband Rhein-Neckar habe keine Einwände gegen den Standort, sagte Scharfenberger. Das Gerätehaus mitten in Mechtersheim entspricht nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen und kann an dem jetzigen Standort nicht ertüchtigt werden. Die vorgesehene Fläche für das neue Gerätehaus liegt zwischen dem Autohaus und der Wohnbebauung. Scharfenberger sagte, dass bei der späteren Planung des Feuerwehrhauses die Lärmbelastung für die Anwohner berücksichtigt werden solle. Die Fläche links neben dem Autohaus schied laut Römerbergs Ortsbürgermeister Matthias Hoffmann (Grüne) aus, weil sie aus Naturschutzgründen und wegen der dort verlaufenden Frischluftschneise nicht genehmigt worden wäre.

Um die Pläne für das Gerätehaus weiter voranzutreiben, muss die Verbandsgemeinde die Grundstücke von den Eigentümern kaufen. Erste Gespräche habe es dazu bereits gegeben.

Harthausen: Warten auf Konzept

In Harthausen soll ebenfalls ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut werden, dort ist eine Fläche zwischen dem Gewerbegebiet Kohlplatte und der Wohnbebauung am nördlichen Ortsrand vorgesehen. Auch gegen diesen Standort hat der Raumordnungsverband laut Scharfenberger keine Einwände. Der Ortsgemeinderat hat bereits ein Planungsbüro mit einem Konzept für den Bereich beauftragt, weil dort auch noch eine neue Kindertagesstätte und langfristig vielleicht mal der Bauhof angesiedelt werden soll.

Harthausens Ortsbürgermeister Harald Löffler (CDU) sagte auf Anfrage, dass nun erst einmal das Konzept abgewartet und dann entschieden werden solle, wie der Bereich entwickelt werden könnte. Das Ganze müsste dann auch in den neuen Flächennutzungsplan eingetragen werden, zudem bräuchte es einen Bebauungsplan. Bei der Anbindung des Gebiets an die Kreisstraße 26 und einem angedachten Kreisel spricht der Landesbetrieb Mobilität mit. Außerdem müssen die Äcker erst gekauft werden, da sie laut Löffler überwiegend in Privatbesitz sind.

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