Rhein-Pfalz Kreis Pyramide und Kicker stehen auf der Wunschliste

Placeholder-Image

Schifferstadt. Bei einem erneuten Treffen haben Nutzer der Skateboardanlage beim Jugendtreff in Schifferstadt einen Plan zu deren Umgestaltung erarbeitet. Eine Spende der Sparkasse Vorderpfalz in Höhe von 12.500 Euro ermöglicht den Umbau des Skateparks.

Bereits im März hatten sich interessierte Skater im Jugendtreff versammelt, um ihre Ideen und Wünsche zu äußern. Beim zweiten Treffen wurden diese Ideen nicht nur um weitere Vorschläge ergänzt, sondern auch schon konkret in einem Entwurf festgehalten. Dieser sieht zwei Neuanschaffungen vor: eine Pyramide und einen Kicker wünschen sich die Skater, die größtenteils aus Speyer kommen. „Am Tag des Treffens war gerade eine Gruppe aus Speyer an der Bahn und so haben sie sich spontan in die Diskussion miteingebracht“, berichtet Jugendpfleger Wieland Oestreicher. In Skaterkreisen sei es nicht ungewöhnlich, dass die Bahnen im Umkreis genutzt werden, zumal „die Speyerer bei sich nichts Adäquates haben“, so Oestreicher. Da die 15 Jugendlichen die Anlage regelmäßig nutzen, wissen sie laut Oestreicher auch am besten Bescheid, wie diese optimiert werden könnte. Neben den beiden Wünschen, Kicker und Pyramide, die man neu kaufen müsste, sieht der Plan der Jugendlichen vor, die vorhandenen Geräte wieder instand zu setzen und auf dem Gelände neu zu formieren. „Zuerst werden die Mängel an den alten Geräten ausgebessert und danach soll dann alles neu angeordnet werden. Der Skatepark wird anschließend nicht mehr wiederzuerkennen sein“, meint der Jugendpfleger, der sich über das Engagement der Skater freut. Der Entwurf müsse vor der Umsetzung allerdings erst noch beim Bauamt eingereicht werden, denn „es gibt Vorschriften, an die wir uns halten müssen“, so Oestreicher. Sollte das Einverständnis aus dem Bauamt eintreffen, könne quasi sofort mit der Realisierung des Plans begonnen werden. Die Spende der Sparkasse, die an die Umgestaltung des Skateparks gekoppelt ist, sei ja bereits vorhanden. Die Summe müsste ausreichen, um den Park nach den Wünschen der Skater zu gestalten. „An die konkrete Umsetzung gehen wir zwar erst, wenn die Genehmigung da ist, aber die Wünsche sind ja eher bescheiden, das müsste also funktionieren“, meint Oestreicher, der in Kontakt mit den Jugendlichen steht und diese auf dem Laufenden hält. (lai)

x