Rhein-Pfalz Kreis Pfalzmarkt: Es droht keine extreme Verkehrsbelastung
Dannstadt-Schauernheim/ Mutterstadt. Die Fläche des Pfalzmarkts in Mutterstadt wird sich durch die laufende Erweiterung verdoppeln. Daher hat die Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim ein Verkehrsgutachten mit einer Prognose für die nächsten 20 Jahre gefordert. Ergebnis: Verkehrschaos ist wohl nicht zu erwarten.
„Mit dem Gutachten war der Pfalzmarkt freundlicherweise einverstanden“, berichtete Verbandsbürgermeister Stefan Veth (CDU) dem Gemeinderat. Erstellt wurde das von Modus Consult in Neustadt. Die Experten kamen laut Veth zu dem Schluss, dass keine extreme Mehrbelastung zu erwarten ist. Das Verkehrsaufkommen werde in Folge der Erweiterung um 6,8 bis 13,6 Prozent steigen, was sich den Gutachtern zufolge im Rahmen bewege. „Aufgrund unserer Erfahrungen in der Vergangenheit sind wir diesbezüglich etwas skeptisch“, sagt Veth. Der Pfalzmarkt sei jedoch mit dem Vorschlag der Verwaltung einverstanden, die Verkehrsentwicklung alle fünf Jahre zu untersuchen. „Außerdem haben die Verantwortlichen betont, dass die Erweiterung keiner Eins-zu-eins-Steigerung des Umsatzes entspricht.“ Eine weitere Forderung der Kommune sei bereits erfüllt: Das Nord-Tor werde entgegen der ursprünglichen Absicht nicht geschlossen. „Das hätte die landwirtschaftliche Umfahrung in Schauernheim ad absurdum geführt“, nannte der Bürgermeister den Grund für den vehementen Einspruch. Daneben informierte er den Rat über eine Spende des Lions-Clubs in Höhe von 600 Euro für das Netzwerk Integration. Da der Rechnungsprüfungsausschuss am Jahresabschluss 2012 nichts zu beanstanden hatte, wurde dieser vom Rat ohne Gegenstimme verabschiedet. (mamü)