Rhein-Pfalz Kreis Nur bedingt zufrieden

Mutterstadt. Die Konkurrenz ist groß gewesen für die Einzelhändler in der Mutterstadter Fohlenweide am verkaufsoffenen Sonntag. Entsprechend waren die Einzelhändler nur bedingt zufrieden.
, Speyer, Frankenthal, Neustadt – alle diese Städte haben am Sonntag mit offenen Geschäften in den Innenstädten um Kunden gebuhlt. Das sei bei der Terminplanung so nicht abzusehen gewesen, berichtet Oliver Ottenritter. Der Geschäftsführer des Mutterstadter Real-Markts ist gleichzeitig Sprecher der Interessengemeinschaft der Einzelhändler in der Fohlenweide. „Blöd, dass das so gelaufen ist.“ Ottenritter selbst war zufrieden. „Der Zuspruch war aber nicht so wie gewohnt, etwa beim vergangenen verkaufsoffenen Sonntag im Juli.“ Rund 2500 Kunden seien am Sonntag in den umgebauten Real-Markt gekommen. „Ein verkaufsoffener Sonntag ist auch eine Imagesache, um neue Kunden anzulocken“, sagt Ottenritter. Solche sind zum Beispiel vermehrt ins Modehaus Adler gegangen, berichtet Filialleiterin Martina Ritzheim. Hoch im Kurs seien vor allem Jacken gestanden, berichtet sie. „Wahrscheinlich in aller Voraussicht, dass es mal kalt wird.“ Der Adler-Markt habe für den Sonntag jedenfalls das Soll erreicht – und sogar noch ein bisschen mehr. Beim Haus der Küchen hatte man sich dagegen mehr erhofft. 16 bis 20 Parteien seien gekommen, informiert das Geschäft. Sonst kämen doppelt so viele. Diejenigen, die gekommen waren, konnten noch die bayerisch-schwäbischen Leckereien einer Wormser Kochbruderschaft genießen. (tc)