Römerberg
Noch kein Termin für Hallenbad-Öffnung
Vier Bäder betreibt der Rhein-Pfalz-Kreis: in Mutterstadt, Schifferstadt, Maxdorf und Römerberg. Außer dem Römerberger haben seit Mitte Juni alle wieder komplett geöffnet. Wie die Perspektive für das Heiligensteiner Kreisbad, dass erst vor Kurzem aufwendig saniert wurde, aussieht, wollte die SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat gerne von Ortsbürgermeister Matthias Hoffmann (Grüne) wissen, der sich seinerseits mit den Fragen an die Kreisverwaltung wandte.
Einen konkreten Öffnungstermin, so die Antwort, könne der Kreis noch nicht nennen. Zumindest für Schulen und Vereine soll das Bad aber nach den Sommerferien geöffnet sein. Das Problem, mit dem der Rhein-Pfalz-Kreis schon länger zu kämpfen hat, ist, genug qualifiziertes Personal für seine Bäder zu finden. „In Römerberg gibt es zwar eigentlich genug Personal. Das wird momentan aber komplett in Maxdorf eingesetzt“, sagte Hoffmann im Ortsgemeinderat. Dass von den vier Kreisbädern ausgerechnet das Römerberger geschlossen bleibe, liege daran, dass dieses als einziges kein Außenbecken hat und deshalb im Sommer als am ehesten verzichtbar erscheint.
Schwierig sei für den Kreis insbesondere, Personal zu finden, das sich mit der Technik im Bad auskenne. Die Badeaufsicht hingegen könne zumindest bei den Schulbesuchen von den Schulen selbst übernommen werden. Die Probleme bei der Personalsuche führte Hoffmann auch auf das relativ niedrige Gehaltsniveau zurück, das der Kreis bezahlen kann. Dies habe schon dazu geführt, dass Mitarbeiter an Schwimmbäder in größeren Städten abgewandert seien. Dort sei häufig eine Querfinanzierung der Bäder mit Stadtwerken möglich, was wiederum erlaube, höhere Gehälter zu bezahlen.zin