Rhein-Pfalz Kreis Nils erklärt: Warum viele Eritreer fliehen

liegt im nordöstlichen Afrika am Roten Meer. In dem Land leben rund fünf Millionen Menschen. Die Hälfte von ihnen kann nicht lesen und schreiben. Eritrea nennt sich selbst eine Demokratie, ist aber eine Diktatur. Wer sich gegen die Regierung stellt, wird hart bestraft. Das Land ist eines der ärmsten der Welt, ein Großteil der Bewohner lebt in Armut. Viele Kinder gehen nicht zur Schule, Menschenrechte werden verletzt. Zwei Drittel der Menschen arbeiten in der Landwirtschaft, aber durch Dürren kommt es oft zu Hungersnöten. Erwachsene Männer können jederzeit von der Regierung zu Zwangsarbeit oder Militärdienst verpflichtet werden. Deshalb fliehen vor allem junge Männer aus Eritrea nach Europa. Doch wer versucht zu fliehen und dabei erwischt wird, wird verhaftet. (hn)