Dudenhofen RHEINPFALZ Plus Artikel Neue Tempo-Anzeigetafel am Ortseingang

Hängt seit Dienstag in Höhe des Gewerbegebiets in der Harthauser Straße, wo Tempo 50 herrscht: die neue solarbetriebene Geschwin
Hängt seit Dienstag in Höhe des Gewerbegebiets in der Harthauser Straße, wo Tempo 50 herrscht: die neue solarbetriebene Geschwindigkeitsanzeigetafel.

In der Harthauser Straße am Ortseingang von Dudenhofen hängt seit Dienstag wieder eine Geschwindigkeitsanzeigetafel. Nach Angaben von Reinhard Burck (Grüne) hat sie ein Dudenhofener der Verbandsgemeinde gespendet.

Laut dem zuständigen Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde hat sich der Mann bei der Verwaltung gemeldet und ihr zweckgebunden rund 4000 Euro für eine „moderne solarbetriebene Messtafel“ zur Verfügung gestellt. Hintergrund sei die Berichterstattung in der RHEINPFALZ gewesen, als der Dudenhofener Ortsverein seine beiden Geschwindigkeitsanzeigetafeln abhängen musste. Burck und die zuständige Fachbereichsleiterin begründeten diese Anweisung damals unter anderem damit, dass der Verein die Messergebnisse ausgewertet und im Internet veröffentlicht hatte. Die beiden Tafeln, die in der Harthauser Straße und in der Carl-Zimmermann-Straße montiert waren, hängen nun in Lingenfeld. Der Ortsverein hat sie der Ortsgemeinde zur Verfügung gestellt und leitet die Daten, die lediglich die Geschwindigkeit umfassen und keine Hinweise auf die Fahrer geben, an die dortige Verwaltung weiter.

Keine Angaben zum Spender

Der Spender des Geräts, das nun in Dudenhofen hängt, sei wie die Verwaltung der Auffassung, dass das Aufstellen von Geschwindigkeitsmesstafeln sowie deren Auswertung und die Veröffentlichung von Messergebnissen weiterhin hoheitliche Aufgabe einer Verwaltung sein müsse. Auf Nachfrage wollte Burck keine Angaben zu dem Spender machen, weil dieser in der Öffentlichkeit nicht namentlich genannt werden wolle.

Ihm zufolge wird die Anzeigetafel nun alle sechs bis acht Wochen innerhalb von Dudenhofen umgehängt. Damit solle eine Art Gewöhnungseffekt vermieden werden, sagte Burck. Als weitere Standorte nannte er die Carl-Zimmermann-Straße sowie die Speyerer, Landauer und Iggelheimer Straße. Die für die Montage der Anzeigetafel notwendigen Mastschellen seien ebenfalls mit dem gespendeten Geld finanziert worden.

Weitere Messtafel geplant

Burck informierte außerdem, dass die Verbandsgemeindeverwaltung im nächsten Jahr eine weitere Geschwindigkeitsmesstafel anschaffen will, die dann abwechselnd in allen Orten in der Verbandsgemeinde zum Einsatz komme. Er wies jedoch auch darauf hin, dass die Verwaltung mit diesen Tafeln keine Messungen und Auswertungen von Daten vornehmen werde. Stattdessen solle es künftig Geschwindigkeitsmessungen mithilfe einer Blackbox beziehungsweise eines Traffic-Accounters geben. Diese Geräte seien verlässlicher und genauer, und nur diese Messungen würden vom Landesbetrieb Mobilität und der Polizei anerkannt, sagte der Erste Beigeordnete. Nach seinen Angaben besitzt die Verwaltung zwei solcher Geräte.

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