Bobenheim-Roxheim Nach Ufer-Abbruch: Silbersee wird per Echolot vermessen
Eigentlich hatte die Gemeinde zügig nach dem erneuten Aufschütten des Uferbereichs in der zweiten Mai-Woche einen Taucher in den Silbersee schicken wollen. Dieser Tauchgang musste aber verschoben werden, wie die RHEINPFALZ auf Anfrage von der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis erfahren hat. „Durch das Auffüllen und die dadurch erfolgte Trübung des Wassers wurde der geplante Tauchgang zunächst zurückgestellt“, informiert Kornelia Tildmann, Pressesprecherin des Rhein-Pfalz-Kreises. Inzwischen ist der Taucher Tildmann zufolge im Wasser gewesen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung lägen jedoch noch nicht vor.
Externes Büro soll Sicherheit bewerten
Eine Inspektion des Uferbereichs war nötig geworden, nachdem der Strand an verschiedenen Stellen weggerutscht und in den See gestürzt war. Seit Februar gab es drei solcher Vorfälle, zuletzt im Flachwasser-Bereich, wo ein Wegrutschen für Nichtschwimmer gefährlich werden könnte, wenn diese dadurch in einen tieferen Teil des Sees gezogen werden, in dem das Stehen nicht mehr möglich ist.
Dreimal hatte die Gemeinde deshalb Sand aufgeschüttet. Um aber ein möglichst sicheres Baden zu gewährleisten, ist der Badestrand seit dem letzten Vorfall dauerhaft gesperrt. Die Kreisverwaltung betont, dass diese Sperrung erst aufgehoben wird, wenn die „Standsicherheit des Ufers“ geprüft wurde. In Absprache mit der Gemeinde und der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD) habe man deshalb beschlossen eine Echolotmessung im See durchzuführen. Außerdem soll ein geologisches Büro damit beauftragt werden, die Standsicherheit zu bewerten.