Dannstadt-Schauernheim RHEINPFALZ Plus Artikel Nach Brand: ZAS bedarf aufwendiger Sanierung

Löscharbeiten am ZAS am 29. Dezember.
Löscharbeiten am ZAS am 29. Dezember.

Der Einbau einer neuen Heizung in das Zentrum Alte Schule (ZAS) in Dannstadt und die Sanierung des Gebäudes nach dem Brand am 29. Dezember können wohl unabhängig voneinander erfolgen. Das teilte Kämmerer Dominik Wellstein mit.

Welche Art Heizung das vorhandene, teils schon kaputte Modell ersetzen soll, damit haben sich die Politiker über Monate hinweg ausführlich beschäftigt. 2022 soll die neue Heizung nun eingebaut werden, im Haushalt sind dafür 300.000 Euro bereitgestellt, nächstes Jahr noch einmal 12.000 Euro, wie es bei den Haushaltsberatungen der Ortsgemeinde Dannstadt-Schauernheim im Haupt- und Finanzausschuss hieß.

Doch wird dieses Vorhaben durch die Folgen des Brandes beeinträchtigt? Und übernimmt die Versicherung die Kosten für die Brandsanierung? Danach erkundigte sich Uwe Schölles (SPD). „Denn das ZAS ist ja stark in Mitleidenschaft gezogen worden.“ Der Einbau der neuen Heizung und das Beseitigen der Brandschäden kämen sich nach aktuellem Kenntnisstand anscheinend nicht in die Quere, gab Wellstein die Auskunft der zuständigen Fachbereiche bei der Verwaltung der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim wieder. Zudem gebe es ein Signal der Versicherung, dass sie die Kosten für die Brandsanierung umfassend übernehmen wird. Diese werde zeitlich sehr aufwendig, merkte er an.

Das Gebäude muss komplett gereinigt werden

„Was muss da gemacht werden?“, fragte Marc Hauck (FDP) nach Details. „Alles“, antwortete der Kämmerer. „Im Zentrum Alte Schule muss alles von Grund auf gereinigt werden, weil sich die Rußpartikel im gesamten Gebäude verteilt haben.“ So werde unter anderem die komplette Lüftungsanlage abgebaut.

„Es muss alles raus“, bekräftigte Verbandsbürgermeister Stefan Veth (CDU). „Die Stühle werden gereinigt, die Vorhänge, alles.“ Der Schaden beschränke sich nicht auf den Neubau, sondern auch auf das namensgebende ehemalige Schulgebäude. „Es ist ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Selbst oben beim Kultur- und Heimatkreis war auf den Bildern und Tischen eine Rußschicht“, berichtete Veth. Es habe sich auch nicht um einen Schmorbrand gehandelt, sondern habe richtig gebrannt. „Zwar nur kurz, aber durch die offenen Türen und so weiter ist das halt überall hingezogen“, erklärte er.

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