Rhein-Pfalz Kreis Mutterstadt will Fairtrade-Gemeinde werden

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Mutterstadt. Begibt sich Mutterstadt auf den Weg zur Fairtrade-Gemeinde? Der Haupt- und Finanzausschuss hatte in seiner Sitzung keine Bedenken gegen eine Bewerbung. Und auch nichts gegen den Jahresabschluss 2015, der einen Überschuss von 400.000 Euro ausweist. Ebenfalls Thema: Die Bewachung von Asylunterkünften.

Angeregt hatte die Bewerbung um den Titel zur Fairtrade-Gemeinde, der von Transfair Deutschland bei Erfüllung gewisser Standards (abhängig von der Gemeindegröße) vergeben wird, der Verein Initiative Eine Welt. Dieser feiere in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen und würde sich freuen, wenn Mutterstadt aus diesem Anlass zur Fairtrade-Gemeinde werde, führte Walter Altvater (Grüne) aus, der auch Mitglied im Eine-Welt-Verein ist. Auch wenn er die Glaubwürdigkeit von einigen Auszeichnungen insgesamt infrage stelle – solange die Verwaltung nicht übermäßig mit der Bewerbung belastet werde, habe er keine Bedenken, signalisierte Ulf-Rainer Samel (CDU) Zustimmung. Bürgermeister Hans-Dieter Schneider (SPD) sagte, dass sich die Mutterstadter Verwaltung in Schifferstadt, wo der Titel schon verliehen wurde, bereits über das Prozedere kundig gemacht habe. Sie woll nun die Kriterien prüfen und in der nächsten Sitzung des Ausschusses eine Beschlussvorlage vorlegen. Thema Asylbewerberunterkünfte in der Waldstraße: Der Ausschuss vergab die Bewachung an eine Schifferstadter Firma. Die Aufgabe wurde vom Kreis an die Gemeinden übertragen. Die monatlichen Kosten von rund 2700 Euro seien voll durch die Kostenerstattung des Kreises gedeckt, so Schneider. Der Auftrag umfasst vier Streifengänge am Abend und in der Nacht mit einer Dauer von jeweils einer halben Stunde bis zum 31. März 2018. Der Ausschuss genehmigte überdies den Jahresabschluss 2015, der mit einem Überschuss von 400.000 Euro abschloss. |nt

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