Römerberg
Mit Kameras gegen Einbrecher in Schulen und Kitas?
Die Grundschule in Berghausen ist zuletzt ebenso Ziel von Einbrechern gewesen wie die Kitas Lautstark und St. Pankratius. Gestohlen wird meist wenig, doch die bei den Taten angerichteten Schäden sind meist beträchtlich. Die Verwaltung hat nun Angebote eingeholt, was ein Sicherheitskonzept mit Videoüberwachung der acht infrage kommenden Objekte der Gemeinde kosten würde. Ergebnis: Beim günstigsten Anbieter fallen rund 8600 Euro einmalige Installationskosten an. Hinzu kämen bei einer Rund-um-die-Uhr-Überwachung der Kamerabilder durch einen Mitarbeiter des Unternehmens aber monatliche Kosten von 2150 Euro.
Das erschien Wilfried Röther (CDU) im Ortsgemeinderat dann doch ein bisschen viel Geld. Er wollte wissen, wie groß der Schaden war, der bei den jüngsten Einbrüchen entstanden ist. Laut Verwaltungsmitarbeiter Thorsten Kauther hat die Reparatur des Schadens in der Berghausener Schule rund 6000 Euro gekostet.
Zwar berichtete Verbandsbürgermeisterin Silke Schmitt-Makdice (SPD) aus Hanhofen, wo sie auch Ortsbürgermeisterin ist, von guten Erfahrungen bei der Überwachung von drei Objekten durch die Firma. Doch auch bei den übrigen Ratsmitgliedern wuchsen die Zweifel an dem Angebot, als Kauther die Mindestvertragslaufzeit von fünf Jahren nannte. Für Röther wäre eine Installation von Kameras, die per App kontrolliert oder deren Bilder im Nachhinein ausgewertet werden können, ausreichend. Bei zwei Enthaltungen wurde das vorgeschlagene Sicherheitskonzept abgelehnt. Die Verwaltung soll nun weitere Angebote einholen.