VG Lambsheim-Hessheim Mit der Wärmebildkamera das Haus auf Energieeffizienz überprüfen
Beim Rundgang werden ausgewählte Wohnhäuser von außen mit einer sogenannten Thermografiekamera betrachtet und sonst nicht sichtbare Wärmeverluste erkennbar gemacht, heißt es in der Ankündigung der VG-Verwaltung. Der Energieberater von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erklärt, mit welchen Maßnahmen Hausbesitzer Energie sparen können sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Thermografie.
Wer teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail an klimaschutz@lambsheim-hessheim.de bis zum 15. Dezember anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der Ort des Spaziergangs, der laut Ankündigung unter Corona-Hygieneregeln stattfindet, wird im Januar bekanntgegeben. Bei Regen oder zu warmen Außentemperaturen müsse er jedoch ausfallen.
Wer mehr über die Energiesparmöglichkeiten in seinem Haus wissen will, kann einen Termin für die kostenlose persönliche Energieberatung in Bad Dürkheim, Worms oder Ludwigshafen unter Telefon 0800 6075600 vereinbaren. Weitere Informationen zur Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt es unter www.energieberatung-rlp.de.
Nils erklärt: So funktioniert die Wärmebildkamera
Habt ihr schon einmal so bunte Bilder wie das von dem Haus hier gesehen? Papa sagt, das Bild wurde mit einer Wärmebildkamera gemacht. Ich habe Papa gefragt, was das ist, so eine Wärmebildkamera. Er sagt, dass das eigentlich wie eine normale Kamera ist, mit denen wir zum Beispiel Fotos im Urlaub machen. Aber so eine Wärmebildkamera empfängt Infrarotstrahlen. Diese Strahlen sind ganz besonderes Licht, mit dem man Temperaturen sichtbar machen kann. Das Foto sieht dann auch ganz anders aus. Die Kamera benutzt nämlich sogenannte Falschfarben – also Farben, die mit Absicht ganz anders sind als in Echt. Da wo es am Haus am wärmsten ist, ist alles rot. Ganz kalt ist es dort, wo das Foto blaue Stellen hat, sagt Papa.