Böhl-Iggelheim Mehr Platz für Windräder im Nordosten
Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats von Böhl-Iggelheim haben die Mitglieder das von der Verwaltung vorgeschlagene Vorranggebiet für den Bau von Windkraftanlagen einstimmig bestätigt.
Wie Bürgermeister Peter Christ (CDU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung sagte, muss jedes Bundesland zwei Prozent seiner Fläche für den Bau von Windrädern vorhalten. Mit der inzwischen 5. Änderung des Flächennutzungsplans „Windkraft“, die zur Abstimmung auf der Tagesordnung des Gemeinderats stand, weist die Gemeinde dafür zwei Flächen im nordöstlichen Bereich der Gemarkung aus. Dort sollen fünf Windräder aufgestellt werden. Außerhalb dieser beiden Flächen sei kein Bau von Windkraftanlagen möglich. Bei der Auswahl des Gebiets habe sich die Verwaltung eng mit der Gemeinde Dannstadt-Schauernheim abgestimmt, informierte der Bürgermeister. Auch auf deren Gemarkung sollen Windräder errichtet werden. Ein Baubeginn sei nicht vor Ende 2028 zu erwarten. Pia Möller-Reibsch (SPD) fragte nach Beteiligungsmöglichkeiten von Bürgern und Gemeinde an den Anlagen wie etwa den Kauf von Anteilen der Betreibergesellschaft und Bürgerstromtarife. Laut Peter Christ ist dahingehend noch nichts entschieden.