Rhein-Pfalz Kreis Maxdorf macht e-mobil

Geht es nach der Verwaltung, können Fahrzeuge in der Verbandsgemeinde Maxdorf bald an die Steckdose.
Geht es nach der Verwaltung, können Fahrzeuge in der Verbandsgemeinde Maxdorf bald an die Steckdose.

«Maxdorf.» Elektromobilität ist derzeit eines der großen Themen. Die Verbandsgemeinde Maxdorf überlegt, wie sie die nötige Infrastruktur schaffen kann. Bürgermeister Paul Poje (CDU) denkt vor allem an die Zukunft – denn zumindest gefühlt kommen Elektro-Autos in den Gemeinden derzeit noch nicht allzu häufig vor.

Paul Poje weiß, wie es sich in einem Elektro-Auto fährt. Privat hat er ein solches Gefährt zwar noch nicht getestet, dafür aber bei seinem früheren Arbeitgeber – bevor er Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maxdorf wurde. „Die BASF stellt ihren Fuhrpark zusehends auf Elektro um“, sagt Poje und spricht von „positiven Erfahrungen“. Daher könnte er sich den Wechsel auch für die Verbandsgemeindeverwaltung vorstellen. „Nächstes Jahr steht der Austausch einiger Fahrzeuge an“, sagt er. Und wenn die Verwaltung keine Vorreiterrolle bei der Elektromobilität einnimmt – „wer dann sonst?“ Passend dazu hat die CDU-Fraktion jüngst den Antrag gestellt, Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge in der Verbandsgemeinde zu installieren, etwa am Maxdorfer Rathaus. In einer gemeinsamen Sitzung von Haupt-, Finanz- und Werksausschuss sowie Bau- und Planungsausschuss herrschte Konsens – der Beschluss lautete: Die Verwaltung soll prüfen, welche Möglichkeiten es gibt. Das macht sie nun. Ein Termin steht noch nicht fest, aber Poje will mit den Pfalzwerken als örtlichem Versorger ausloten, wie eine Infrastruktur an Ladestationen aussehen kann. „Wir haben da ja noch keine Erfahrung“, sagt der Bürgermeister. Profitieren sollen nicht nur die Fahrzeuge der Verbandsgemeinde, sondern auch die der Privatleute. „Das Thema Elektromobilität liegt mir sehr am Herzen“, sagt Poje – auch, aber nicht nur –, weil der Verbrennungsmotor derzeit ziemlich am Pranger steht. „Wir wollen zukunftsorientiert handeln“, sagt er. Denn geht Poje rein nach seinem Gefühl, sind Elektro-Autos in der Verbandsgemeinde noch nicht allzu sehr verbreitet. Belastbare Zahlen, über die Anzahl an Zulassungen etwa, waren nicht zu bekommen. Aber das werde sich noch entwickeln, ist Poje überzeugt – „und E-Bikes gibt es schon jetzt immer mehr“. Im besten Fall können auch sie an den Ladestationen „aufgetankt“ werden, hofft er. Neben dem Maxdorfer Rathaus hat die Verwaltung bei einer Erhebung der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH auch die Waldsporthalle als möglichen Standort einer Elektro-Tankstelle angegeben. Für diese Umfrage hat sie in Absprache mit den drei Ortsbürgermeistern Siegmund Hein (Birkenheide, SPD), Marie-Luise Klein (Fußgönheim, SPD), und Werner Baumann (Maxdorf, CDU) zudem geprüft, wo in den Gemeinden eine Ladestation vorstellbar wäre. In Birkenheide sei dies vor der Schulturnhalle der Fall oder in der Eyersheimer Straße, in Fußgönheim an der Einfahrt zum Gewerbegebiet „Südlich der L 454“. Für die Ortsgemeinde Maxdorf sei am Marktplatz die Möglichkeit einer Ladestation gegeben sowie am Rewe-Markt in der Nähe des Kartoffelkreisels.

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