Rhein-Pfalz Kreis Mathecracks stauben Preis ab
Grünstadt/Maxdorf. Ob in der Waschmaschine, im Pkw oder im Herzschrittmacher: Überall spielt Mathematik eine Rolle. Da ist es gut, wenn man sich auskennt. Vier Schüler vom Maxdorfer Lise-Meitner-Gymnasium tun das erwiesenermaßen: Sie haben diese Woche einen Preis im Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ eingeheimst.
In der modernen Welt gebe es kaum noch einen Bereich, in dem man ohne Mathematik auskomme. So lautete das Resumee von Christian Gierend, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlands, der bei der Preisverleihung des Wettbewerbs eine Festrede hielt. Am Leininger-Gymnasium in Grünstadt wurden Anfang der Woche die besten Klassen aus der Region Vorderpfalz prämiert – mit Schecks zwischen 130 und 230 Euro und besonderen Geschenken für die Erstplatzierten. Zu denen gehörten die Schüler der 9a vom Maxdorfer Gymnasium zwar nicht, aber sie heimsten einen dritten Preis ein – im Wettbewerb der zehnten Klassen. Dort erreichten sie achtbare 52 von 65 möglichen Punkten und zogen so an 28 Mitbewerbern aus der Vorderpfalz vorbei. Besser waren nur die 10 M1 vom Hannah-Arendt-Gymnasium in Haßloch (2. Platz: 52,5 Punkte) und die Klasse 10c vom Leininger Gymnasium in Grünstadt (1. Platz: 58 Punkte). In dem Wettbewerb mussten unter anderem Formeln hergeleitet und Beweise geführt werden. „Mathematik ohne Grenzen“ gibt es seit 1989 – die erste Ausgabe fand im Elsass statt, ein Jahr später waren schon einige deutsche Schulen dabei. Mittlerweile gibt es den Mathematik-Wettbewerb in 31 verschiedenen Staaten und mehr als 300.000 Schüler aus aller Welt nehmen jedes Jahr an verschiedenen Entscheiden teil. |abf/yns