Mutterstadt Märchenhaftes im Palatinum: Aschenputtel als Kindermusical
Auch im Musical nimmt alles seinen Anfang mit der gehässigen Stiefmutter, die das gutherzige Aschenputtel nicht nur Linsen zählen, sondern es auch spüren lässt, dass es unerwünscht ist. Doch in der neu aufgelegten Version des Theater Liberi geht es von da an drunter und drüber: Es gibt einen König, der nicht regieren will, einen Hofnarren, der nicht lustig ist und eine Stiefschwester, die lieber reisen und studieren will, als den Prinzen zu heiraten. Dieser gibt sich wiederum als Bote aus und verliebt sich ganz nebenbei in Aschenputtel. Ein Glück, dass die gute Fee der Titelheldin in diesem Chaos zur Seite steht. Die Fassung aus der Feder von Helge Fedder bricht mit Konventionen und bleibt doch dem Kern des Märchenstoffs treu, heißt es in der Ankündigung des Theaters. Die Musiker Christoph Kloppenburg und Hans Christian Becker untermalen die Geschichte mit eigens komponierten Titeln. „Mal lustig, mal romantisch, malnachdenklich, aber immer voller Energie“, beschreibt Kloppenburg die Stücke.
Das Musical dauert zwei Stunden inklusive 20 Minuten Pause und ist geeignet für Zuschauer ab vier Jahren. Erhältlich sind die Tickets online unter www.theater-liberi.de und unter Aufpreis an der Tageskasse. Für die Veranstaltung gilt ein Hygiene-Schutz-Konzept. Eine genaue Übersicht darüber gibt es im Internet unter www.theater-liberi.de/corona. Es gilt jedoch mindestens die 2G-Regel, Zuschauer müssen als geimpft oder genesen sein.