Schifferstadt / Speyer Liebe vorgegaukelt und um viel Geld betrogen
Betrüger gaukeln den Geschädigten meistens über soziale Netzwerke Liebe vor, behaupten, sich in diversen Notlagen zu befinden und erbeuten teilweise hohe Geldsummen.
Nach Angaben der Polizei lernte die 68-Jährige über soziale Netzwerke Ende 2019 einen angeblichen Angehörigen des US-Militärs kennen, welcher bei den Streitkräften in Ramstein stationiert sei. Die Kommunikation sei über soziale Netzwerke und wenige Telefonate erfolgt.
Angeblicher GI aus Ramstein
Der Unbekannte gab an, dass er nach Somalia versetzt werde und für verschiedenste Angelegenheiten Geld benötige – für Zoll, Handygebühren oder für die Behandlung wegen einer schweren Krankheit.
Die Frau habe bis zum Spätjahr 2023 rund 212.000 Euro überwiesen, teilweise wurden Gutscheincodes übermittelt. Dann sei der Kontakt abgebrochen.
Der Betrug durch Vortäuschen von Liebe sei in Zeiten von Online-Partnerbörsen und sozialen Netzwerken leider keine Seltenheit, warnt die Polizei. Und gibt Tipps: wachsam bleiben bei online geknüpften neuen Bekanntschaften, vor allem misstrauisch sein, wenn der Chat-Partner vorgibt, in Not zu sein und „dringend Geld“ zu benötigen.
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